Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Kühe liegen uns am Herzen

Tiergesundheit bei Salzburg Milch

Unsere Tiergesundheitsinitiative

SalzburgMilch setzt sich zusammen mit den regionalen Bauernfamilien für mehr Transparenz zum Thema Tiergesundheit ein.

Gemeinsam mit Österreichs führenden Experten wurden neue Richtlinien für das Wohlergehen der Milchkühe und eine artgerechte Haltung erarbeitet, die von allen Milchbauern der SalzburgMilch umgesetzt werden. Sie erfüllen nicht nur die gesetzlichen Standards, sondern gehen noch darüber hinaus. Das Ergebnis ist die Tiergesundheitsinitiative von SalzburgMilch, welche sich auf die wichtigen Punkte Auslauf, Fütterung, Gesundheit und artgerechte Haltung der Milchkühe konzentriert.

Die Grundlage der Tiergesundheitsinitiative bilden die eigens von SalzburgMilch entwickelten Tiergesundheits-Checks. Hierfür wurde von der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) ein Protokoll entwickelt, welches es unabhängigen Prüfern ermöglicht, die Gesundheitsbeurteilungen durchzuführen. Basierend auf dem WelfareQuality®-Programm berücksichtigt es alle Tierwohl-Prinzipien – gute Haltung, gute Fütterung, gute Gesundheit und artgemäßes Verhalten – und lässt somit eine umfassende Beurteilung der Tierwohl-Situation zu.

Als oberstes Gremium der Tiergesundheitsinitiative hat SalzburgMilch den Tiergesundheitsbeirat ins Leben gerufen. Er setzt sich aus österreichischen Fachleuten, Tierärzten und Milchbauern zusammen. Das unabhängige Expertengremium begleitet und unterstützt SalzburgMilch bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Tiergesundheit.

 

 

Die Tiergesundheits-Checks

Tiergesundheit

Bei der Tiergesundheitsinitiative der SalzburgMilch erfolgt eine tierbezogene Beurteilung. Im Gegensatz zur ressourcenbezogenen Beurteilung, wo beispielsweise die Standplatz-Breite beurteilt wird, sieht man sich hier die Kühe an und erhebt 10 verschiedene Parameter, darunter der Ernährungszustand, Aufstehverhalten, Haut. Aufgrund dieser Beurteilung können weitere Verbesserungsmöglichkeiten in Tierhaltung gefunden werden.

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Körperkondition

Bei der Beurteilung des Ernährungszustands wird zwischen Milchviehrasse und Zweinutzungsrasse – wie das Fleckvieh in unserem Video - unterschieden. Je nach Ernährungszustand wird die Kuh als normal, über- oder untergewichtig beurteilt. Jede Abweichung von „normal“ ist jedenfalls zu vermeiden.

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Hautzustand

Die Haut ist das größte Organ und die Schnittstelle zwischen Organismus und Umwelt. Wenn bei einer Kuh Hautveränderungen (haarlose Stellen, Verletzungen) oder Schwellungen (Sprunggelenk) festgestellt werden, können Lösungen für eine Verbesserung des Haltungssystems gesucht werden.

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Klauengesundheit

Da eine Kuh ca. 700 kg wiegt, ist die Klauengesundheit besonders wichtig. Daher achten wir besonders auf den Klauenpflegezustand (z.B. die Länge der Vorderwand, Biegung, etwaige Abweichungen von der Norm)  und eventuelle Lahmheiten einer Kuh. Gemeinsam mit den Landwirten und Landwirtinnen kann dann ein Klauenpflegeprotokoll erstellt werden.

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Aufstehverhalten

Das Aufstehverhalten bei einer Kuh ist ein sehr komplexer Vorgang. Die Kuh geht in den Karpalstütz, macht anschließend den Kopfschwung und hebt sich innerhalb von 3 Sekunden. Wenn es in einem Bereich Abweichungen gibt, werden Lösungsansätze im Bereich der Liegeboxengestaltung gesucht.

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Vorteile für Mensch und Tier

Für den Menschen

  • Gesunde Tiere als Garant für qualitativ hochwertige Milch – geprüft von unabhängigen Stellen.
  • Transparente Richtlinien der Tiergesundheitsinitiative ermöglichen klare Kenntnis über die Herkunft der Milch und die Produktionsbedingungen auf den Höfen der SalzburgMilch Bauern
  • Reduzierung der CO2-Belastung , da kein Futter aus Übersee bezogen wird. Unsere Kühe werden ausschließlich mit Futtermittel aus Europa versorgt.

Für das Tier

  • Mindestens 120 Tage im Jahr Auslauf und/oder Zugang zur Weide. Wir sind stolz darauf, dieses Ziel auf allen 2.600 Höfen unserer Bauern umgesetzt zu haben.
  • Palmöl-freie Fütterung und der Verwendung von Futtermitteln ausschließlich aus Europa, in gentechnikfreier Qualität. 
  • Regelmäßige Tiergesundheits-Checks durch externe Prüfer an allen Milchkühen auf allen Höfen der SalzburgMilch Lieferanten.

Als österreichischer Vorreiter holen wir Experten mit ins Boot

Der Tiergesundheitsbeirat von SalzburgMilch

Der Salzburger Tiergesundheitsbeirat ist einzigartig in der Milchwirtschaft. Auf Initiative von SalzburgMilch arbeiten unabhängige Experten und führende Spezialisten zusammen, um die Molkerei in Sachen Tiergesundheit und Tierwohl zu beraten.

Der Beirat setzt sich aus Vertretern der Universität für Bodenkultur in Wien, des WWF Österreich, der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein, der österreichischen Tierärztekammer, des Vereins Land schafft Leben und der Milchbauern zusammen. Das Gremium arbeitet unabhängig und erstellt Empfehlungen zu selbst gewählten Themen. Zusätzlich prüfen die Fachleute die Ziele und Umsetzung der Tierwohlinitiative von SalzburgMilch.

 

Die molkereieigene Tierärztin von SalzburgMilch ist Teil des Tiergesundheitsbeirats und unterstützt die Milchbauern in der Umsetzung der Empfehlungen. Zusätzlich erarbeitet sie mit den Bauern Verbesserungsmaßnahmen für die einzelnen Höfe, welche oft schon mit geringem Aufwand umgesetzt werden können. Natürlich kann keine Kuh Auskunft darüber geben, was sich für sie seit der Einführung der Tiergesundheitsinitiative verändert hat. Dennoch gibt es zahlreiche Indizien dafür, dass sich das „Mehr an Bewegung“ der Kühe und das gesteigerte Bewusstsein der Milchbauern positiv auswirken.

 

Grundprinzipien

3

Der SalzburgMilch Tiergesundheit: artgemäße Haltung, Gesundheits- zustand und Ernährungszustand.

Tage im Jahr

120

haben die Kühe mindestens freien Auslauf oder Zugang zur Weide.

mehr Tage im Freien

33%

für die Kühe, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Nur bei SalzburgMilch gelten diese strengeren Regelungen.

Jahre

3

liegen maximal zwischen den Gesundheits-Checks der Kühe durch unabhängige Experten.

Milchkühe

20

leben durchschnittlich auf den Familienbauernhöfen der SalzburgMilch Bauern. Jede Kuh hat einen Namen.

Futter aus Europa

Nur

Die Milchkühe der SalzburgMilch-Lieferanten erhalten 100 % Futter aus Europa, selbstverständlich gentechnikfrei und palmölfrei.

Dr. Katharina Lichtmannsperger
Tierärztin SalzburgMilch
Dr. Katharina Lichtmannsperger

Tierbezogene Indikatoren werden nach einem standardisierten Verfahren beurteilt. Anhand dieser Parameter wird Tierwohl für uns greifbarer gemacht und wir können gezielt darauf eingehen.

Im Zuge der Tiergesundheitschecks werden unsere Milchkühe genau betrachtet.

Tierbezogene Indikatoren werden nach einem standardisierten Verfahren beurteilt. Anhand dieser Parameter wird Tierwohl für uns greifbarer gemacht und wir können gezielt darauf eingehen.

Dipl.Ing. Josef Schenkenfelder
BOKU Wien
Dipl.Ing. Josef Schenkenfelder

Gemeinsam mit SalzburgMilch haben unabhängige Experten der Universität für Bodenkultur Wien einen Leitfaden für die Beurteilung der Tiergesundheit entwickelt. Dieser wird als Tiergesundheits-Check in regelmäßigen Abständen auf den Höfen der SalzburgMilch Bauern umgesetzt.

SalzburgMilch beurteilt das Tierwohl, entsprechend dem Stand der Wissenschaft, direkt am Tier. Das ist einzigartig in der österreichischen Milchbranche.

Gemeinsam mit SalzburgMilch haben unabhängige Experten der Universität für Bodenkultur Wien einen Leitfaden für die Beurteilung der Tiergesundheit entwickelt. Dieser wird als Tiergesundheits-Check in regelmäßigen Abständen auf den Höfen der SalzburgMilch Bauern umgesetzt.

Dipl.Ing. Dr. Elfriede Ofner-Schröck
HBLFA Raumberg-Gumpenstein
Dipl.Ing. Dr. Elfriede Ofner-Schröck

Das Zentrum für Bildung und Forschung im ländlichen Raum ist durch Fachleute im Tiergesundheitsbeirat vertreten. Die Experten befassen sich mit Themen wie tiergerechter Haltung und Methoden zur Beurteilung der Tiergesundheit.

Durch das genauere Hinsehen und das Erkennen von Problembereichen werden maßgebliche Verbesserungen in der Tierhaltung erzielt.

Das Zentrum für Bildung und Forschung im ländlichen Raum ist durch Fachleute im Tiergesundheitsbeirat vertreten. Die Experten befassen sich mit Themen wie tiergerechter Haltung und Methoden zur Beurteilung der Tiergesundheit.

Andreas Gasteiger
Geschäftsführer SalzburgMilch
Andreas Gasteiger

Die Qualität eines Produktes beginnt bei seinem Rohstoff und damit bei der Gesundheit unserer Milchkühe. SalzburgMilch verzichtet als erste Molkerei gänzlich auf die ganzjährige Anbindehaltung und unterstreicht damit ihre Pionier-Rolle auf dem Gebiet der Tiergesundheit und des Tierwohls.

Für SalzburgMilch liegt der Fokus klar auf dem Sichtbar-Machen dieser außergewöhnlichen Leistungen unserer Bauern.

Die Qualität eines Produktes beginnt bei seinem Rohstoff und damit bei der Gesundheit unserer Milchkühe. SalzburgMilch verzichtet als erste Molkerei gänzlich auf die ganzjährige Anbindehaltung und unterstreicht damit ihre Pionier-Rolle auf dem Gebiet der Tiergesundheit und des Tierwohls.

FAQ

Nachfolgend finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur Tierhaltung und unseren Tiergesundheits-Checks.

SalzburgMilch Familienbauernhöfe sind kleinstrukturiert und seit Generationen familiengeführt. Es leben dort im Schnitt weniger als 20 Milchkühe und die Bauern kennen diese sehr genau. So ist eine gute Mensch-Tier-Beziehung für mehr Tiergesundheit möglich.
Die Arbeit der Familien ist geprägt von Echtheit, persönlichem Einsatz und Nähe zu den Tieren. Durch ihre tägliche Arbeit und die Bewirtschaftung von Almen und Feldern leisten die regionalen Milchbäuerinnen und -bauern zudem einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres Lebensraums. Die SalzburgMilch gehört mehrheitlich diesen Bauernfamilien und Entscheidungen werden für Generationen getroffen.

Im Gegensatz zu großen „Milchindustrien“ in anderen europäischen Ländern sind die Bauernhöfe der SalzburgMilch Lieferanten durchwegs kleinstrukturiert. Das bedeutet, dass im Schnitt nur weniger als 20 Milchkühe auf einem Hof leben, wobei die Größe des Hofes je nach Region variiert. Auf den kleinsten Bauernhöfen gibt es nur 1-2 Kühe, auf den größten deutlich mehr. Im Vergleich dazu wurden in Deutschland 2015 durchschnittlich 57 Milchkühe gehalten - je nach Bundesland im Schnitt zwischen 37 und 226 Kühe pro Betrieb.

Neben dem Auslauf von mindestens 120 Tagen ist es für die SalzburgMilch besonders wichtig, dass auch bei der Haltung der Milchkühe im Stall alle Kriterien eingehalten werden. So muss es z. B. für jede Milchkuh einen Liegeplatz geben. Dieser Liegeplatz verfügt über eine weiche, verformbare Liegefläche.

Kombinationshaltung bedeutet, dass die Milchkühe der SalzburgMilch Bauern an mindestens 120 Tagen im Jahr Auslauf oder Weidehaltung haben. Die Kombinationshaltung ist notwendig, um kleinbäuerliche Strukturen im Berggebiet zu erhalten. Diese Regelung ist deutlich strenger als das Gesetz, da dieses an 90 Tagen im Jahr Auslauf oder Weidehaltung vorschreibt bzw. in Ausnahmefällen noch immer die ständige Anbindehaltung gestattet.

Die Fütterung der Kühe muss artgemäß erfolgen. Über diese gesetzliche Vorschrift hinaus, werden die Kühe und Kälber der SalzburgMilch Bauern palmölfrei gefüttert und sämtliche zugekaufte Futtermittel (z.B. Kraftfutter) dürfen ausschließlich aus Europa stammen.

Als Kraftfutter wird den Milchkühen nur Getreide gegeben, welches in Europa angebaut wurde, z.B. Gerste, Hafer, Mais, etc.

Hier entsprechen die Richtlinien für alle SalzburgMilch Bauern den gesetzlichen Bio-Richtlinien. Den SalzburgMilch Bauern ist es freigestellt, ob sie die Kälber enthornen oder nicht, aber es gibt genaue Auflagen. So darf die Enthornung nur in den ersten 6 Lebenswochen und nur unter Einsatz von Sedierung, Lokalanästhesie und postoperativ wirksamer Schmerzmittel erfolgen.

Das Gefahrenpotential von Kühen mit Hörnern ist für Mensch und Tier sehr hoch. Es ist bereits zu sehr schweren Unfällen gekommen. Die Tiere verletzen sich gegenseitig auf der Weide, wobei es zu schweren Augen- und Hautverletzungen und sogar Knochenbrüchen gekommen ist. Eine große Gefahr besteht auch für die Kinder der Landwirte und den Landwirt bzw. die Landwirtin selbst, wenn sie zu den Tieren gehen und durch ihre Hörner verletzt werden. Wenn die Kälber enthornt werden, dann nur unter Sedierung und unter Verabreichung postoperativ wirksamer Schmerzmittel. Die Tiere haben dabei keine Schmerzen und es ist sichergestellt, dass die Entfernung der Hörner fachgerecht durchgeführt wird.

SalzburgMilch ist es ein besonderes Anliegen, dass die Milchkühe bestmöglich gehalten und versorgt werden. Daher wird auch der Einsatz von Homöopathie gefördert, und die Teilnahmegebühren für die Grundkurse zum Thema Tierwohl-Homöopathie werden zu einem gewissen Teil von der SalzbugMilch übernommen. Der Einsatz von Homöopathie verstärkt die Aufmerksamkeit des Bauern durch das vermehrte Beobachten des Verhaltens der Kühe. Ungewohntes Verhalten als Hinweis auf eine drohende Erkrankung wird meist rascher erkannt.

Die Kälber unserer Milchkühe werden in sogenannten Kälberboxen, in denen eine trockene, weiche und verformbare Liegefläche für die Tiere bereit gestellt ist, gehalten, gepflegt und mit Milch versorgt. Nach spätestens acht Wochen werden sie mit ihren Artgenossen in Gruppen gehalten.  

In weiterer Folge hängt die Haltung der Kälber von den einzelnen Bauernhöfen ab. Es gibt Bauernhöfe, in denen alle Tiere (Milchkühe, Kälber, Kalbinnen) im Sommer einen Ausflug auf die Alm machen und dort komplett unterschiedlich gehalten werden als am Heimatbetrieb. Männliche Kälber kommen in Aufzuchtbetriebe, verbleiben am Heimatbetrieb oder werden erst später als Stier oder Ochse verkauft. Weibliche Kälber werden sehr häufig direkt in unseren Familienbauernhöfen großgezogen, um anschließend eine Milchkuh am eigenen Bauernhof zu werden.

Kälber kommen, anders als wir Menschen, ohne Immunsystem zur Welt, weshalb sie auf die erste Milch (die Biestmilch/ das Kolostrum) ihrer Mutter angewiesen sind. Unsere Bauernfamilien sorgen dafür, dass das Kalb innerhalb der ersten Lebensstunden mit ausreichend Biestmilch versorgt wird. Somit bekommt es die lebensnotwendigen Antikörper, Vitamine, Mengen- und Spurenelemente und weitere wichtige Proteine wie zB. Wachstumsfaktoren. Die Milch des Muttertieres ist für eine Woche nach der Geburt nicht für den menschlichen Verzehr geeignet und wird an die Kälber verfüttert. 

Ein Kalb hat einen Erhaltungsbedarf von ca. 12%-15% seines Körpergewichts. Das heißt, wenn ein Fleckviehkalb bei der Geburt durchschnittlich 40kg wiegt, benötigt es zwischen 5 und 6 Liter Milch pro Tag. Eine sehr gute Kälberfütterung, Kälberhaltung und eine gute Kälberbetreuung sind essentiell, um einen gesunde Nachzucht aufzuziehen. Ab der zweiten Lebenswoche bekommen die Kälber zusätzlich Raufutter (z.B. Heu), um die Entwicklung der vier Mägen zu fördern.

Die ****Premium-Milch der SalzburgMilch kommt ausschließlich von Kühen, die einem regelmäßigen Gesundheits-Check unterzogen werden. Die Kriterien für diesen Check wurden von unabhängigen Experten gemeinsam mit der SalzburgMilch erarbeitet und beziehen Aspekte wie (1) gute Haltung, (2) gute Fütterung, (3) gute Gesundheit und (4) artgemäßes Verhalten mit ein, die im Tierschutzgesetz nicht berücksichtigt werden, und liegen daher über den gesetzlichen Vorschriften. Wir sind der Überzeugung, dass nur Milch von 100% gesunden Kühen auch wirklich gut schmeckt. Deshalb unterstützt die SalzburgMilch ihre Milchlieferanten in vielen Belangen der Tiergesundheit durch Beratung.

SalzburgMilch ist die einzige Molkerei, die regelmäßige Tiergesundheits-Checks bei allen Lieferanten durchführen lässt. Dabei geht es um eine objektive Beurteilung von Tiergesundheit und Wohlergehen der gesamten Herde. Denn die Herdengesundheit ist ein Indikator für die Gesundheit der einzelnen Kühe und Grundvoraussetzung für beste Milch. Bei den Checks werden unter anderem folgende Faktoren geprüft: Mensch-Tier Verhältnis, Ernährungszustand der Kühe, Verschmutzung, Lahmheiten oder Klauengesundheit.

In unseren kurzen  Videos sehen sie, auf welche Parameter wir besonders achten.

Welfare Quality® ist ein mehrdimensionales Konzept. Es berücksichtigt sowohl die physische, als auch die mentale Gesundheit und betrachtet damit verschiedenste Aspekte wie gute Haltung, gute Fütterung, gute Gesundheit und artgemäßes Verhalten. Die SalzburgMilch Bauern achten darauf, dass die Tierhaltung den Bedürfnissen der Tiere entspricht und ein artgemäßes Verhalten ermöglicht.

Die Tiergesundheits-Checks werden nicht von der SalzburgMilch sondern von einem unabhängigen Experten der Universität für Bodenkultuer, Herrn Josef Schenkenfelder (Dissertant auf der BOKU), sowie dem LKV (Landeskontrollverband) und der SLK (Salzburger Landwirtschaftliche Kontrolle GmbH) durchgeführt.

Alle rund 2.500 Milchviehbetriebe wurden bis 31.12.2018 erstevaluiert. Die Kühe werden regelmäßig, mindestens jedoch alle drei Jahre, durch eine unabhängige Prüfstelle erneut begutachtet. Die unabhängigen Inspektoren wurden von der Universität für Bodenkultur entsprechend geschult, da es bisher keine ausgebildeten Prüfer für Tierwohlkriterien in Milchviehbetrieben gab. Daher bedarf es in bestimmten Intervallen Überkontrollen, um die Objektivität und gleichbleibende Qualität der Kontrollen (der überprüften Parameter) sicher zu stellen und die Inspektoren gegebenenfalls nachzuschulen (Beobachterschulung).

Nein, in dieser Form gibt es bisher noch keine regelmäßigen und verpflichtenden Gesundheits-Checks für Milchkühe. Das Besondere an den SalzburgMilch Tiergesundheits-Checks ist die sehr detaillierte Kontrolle und die Beobachtung von sozialem Verhalten wie Mensch-Tier-Verhältnis, der Gang der Kühe, etc.

Ja, der Einsatz von Antibiotika wird dokumentiert und darf nur im Krankheitsfall erfolgen. Manchmal ist es für die Tiergesundheit notwendig, aber die Gabe von Antibiotika sollte die Ausnahme bleiben. Je nach Antibiotikum muss danach die Milch 5-40 Tage lang vernichtet werden. Grundsätzlich fördert die SalzburgMilch jedoch den Einsatz von homöopathischen Methoden zur Erhaltung der Tiergesundheit. Daher werden für die SalzburgMilch Bauern Homöopathiekurse gefördert.

Die SalzburgMilch hat als einzige Molkerei Österreichs eine Tierärztin angestellt. Diese führt keine Kontrollen durch, sondern steht den Bauern und Bäuerinnen für Beratung und Hilfestellungen in Fragen der Tiergesundheit zur Verfügung.

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