Der Germ wird in 400 ml lauwarmen Wasser aufgelöst.
Das Mehl, das Salz und das Jogurt in eine Rührschüssel geben.
Die Flüssigkeiten und die Samen ebenfalls hinzufügen.
Den Teig mit der Küchenmaschine gut durchkneten. Er soll sich vom Schüsselrand lösen. Bei Bedarf etwas Mehl hinzufügen.
Den Teig für mindestens eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Danach den Jogurtbortteig in drei Teile teilen und mit den Händen gleichzeitig in die entgegengesetzte Richtung drehen, damit das Bort diese typische Form bekommt.
Die Brotstangen auf ein Backblech geben und bei 200°C etwa 30 Minuten goldbraun backen.
Die Radieschen werden gewaschen, trocken getupft und in kleine Stücke geschnitten (oder im Multizerkleinerer gehackt).
Topfen und Sauerrahm vermengen.
Zitronensaft und gehackte Kräuter hinzufügen.
Die Radieschen unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Warum Joghurt im Brotteig?
Joghurt bringt eine milde Säure in den Teig, die den Geschmack abrundet und die Hefe aktiviert. Außerdem bindet Joghurt Feuchtigkeit besonders gut. Das Jogurtbrot trocknet deshalb langsamer aus als herkömmliches Weißbrot und schmeckt auch am zweiten oder dritten Tag noch saftig. Am besten eignet sich Naturjoghurt mit 3,6% Fett, da er dem Teig genügend Geschmeidigkeit verleiht, ohne ihn zu schwer zu machen.
Der perfekte Frühlingsaufstrich
Radieschen haben von April bis Juni Hochsaison und sind damit die ideale Zutat für einen Frühlingsaufstrich. In dieser Zeit schmecken sie besonders knackig und würzig. Der Radieschenaufstrich lässt sich saisonal erweitern: Im Frühling passen Bärlauch oder junge Kresse gut dazu, im Sommer frische Gartenkräuter wie Dill und Petersilie.