Die Marillen waschen, entsteinen und in acht Teile schneiden.
Das Backrohr auf 170 °C vorheizen und Bratpfanne mit Backpapier auslegen.
Ein feuchtes Geschirrtuch auflegen und ein trockenes darüber geben.
Ein Strudelblatt darauf ausbreiten.
Das Blatt mit flüssiger Butter bestreichen.
Ein zweites Strudelblatt darüber geben.
Wieder mit Butter bestreichen.
Die Topfenmasse fingerdick auftragen.
Mit den Marillenstücken bestreuen.
Die Tücher etwas anheben und den Strudel dadurch einrollen.
Die Seiten andrücken, einschlagen und in die Bratpfanne setzen.
Mit flüssiger Butter bestreichen und ca. 50 Minuten goldgelbbacken und warm überzuckern.
Butter mit Zucker und Vanillezucker flaumig rühren.
Nach und nach das Eigelb, den aufgerührten Topfen, Rahm, Zitronenschalen etwas Zitronensaft in die Butter-Zuckermasse einrühren.
Den steif geschlagenen Eischnee unterheben.
250 g Mehl, 50 g Butter, 2 Eier, 4 EL warmes Wasser, 1 Prise Salz, 1 EL ÖL
Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben.
Eine Mulde drücken.
Flüssige Butter, Eier, lauwarmes Wasser und eine Prise Salz hineingeben.
Das Ganze zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen, mit Öl bepinseln und in eine Alufolie wickeln.
1 Stunde an einem warmen Ort rasten lassen.
Den Strudelteig halbieren und auf einem bemehlten Brett 3 mm dick ausrollen.
Mit den Händen vorsichtig rundum dehnen, bis es durchschimmert.
Eine Holzleiste zwischen die Strudel gelegt verhindert das Auseinanderrinnen und Zusammenkleben. Mit flüssiger Butter bestreichen und ca. 50 Minuten goldgelbbacken und warm überzuckern.
Den Strudelteig möglichst dünn ausziehen, bis er fast durchsichtig ist. Er sollte nicht reißen.
Für die Topfenfüllung den Topfen gut abtropfen lassen, damit der Strudel nicht durchweicht.
Frische Marillen halbieren und entkernen, bei tiefgekühlten oder eingemachten Marillen die Flüssigkeit gut abgießen.
Semmelbrösel in Butter anrösten und auf den Teig streuen, bevor die Füllung aufgetragen wird. Das schützt vor Durchweichen.
Topfenstrudel schmeckt lauwarm am besten und kann auch am nächsten Tag kurz im Ofen aufgewärmt werden.