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Erstellt am 01.12.2017

SalzburgMilch wird mit dem Klimapreis ausgezeichnet!

Im Rahmen der klimaaktiv Fachtagung wurde die SalzburgMilch vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft für drei umgesetzte Best-Practice Projekte und ihr vorbildliches Engagement in Sachen Klimaschutz ausgezeichnet.

Klimaschutz ist in aller Munde. Die Auswirkungen des Klimawandels und die Dringlichkeit wirkungsvoller Gegenmaßnahmen durch Politik und Wirtschaft sind mittlerweile Top-Thema in der politischen und öffentlichen Diskussion. Der aufgrund der Klimaziele notwendige Umbau unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems in Richtung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn immer mehr Akteure den Veränderungsprozess aktiv mitgestalten und dafür sorgen, dass die Veränderung auch als Chance und nicht nur als Bedrohung wahrgenommen wird. Das zentrale Ziel von klimaaktiv ist die Markteinführung und rasche Verbreitung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen. Dadurch verändert klimaaktiv die Wirtschaft und den Alltag.

SalzburgMilch hat auch im Jahr 2016 wieder drei besonders energiesparende Maßnahmen umgesetzt und wurde dafür von BM Andrä Rupprechter mit dem klimaaktiv-Preis ausgezeichnet.

„Für SalzburgMilch hat der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen seit vielen Jahren einen besonderen Stellenwert. Vielerlei Maßnahmen, wie z. B. auch der Einsatz von Elektroautos im Fahrzeugpool tragen dazu bei.“ erklärt Christian Leeb, Geschäftsführer der SalzburgMilch, und ergänzt: „Als langjähriger Klimabündnispartner streben wir stets danach, Einsparungspotentiale und Maßnahmen zur Energieeffizienz zu nutzen, was diese neuerliche Auszeichnung belegt“. 

Die drei Best-Practice-Projekte des vergangen Jahres betreffen die Wärmerückgewinnung, Druckabsenkung und eine effiziente Beleuchtungsregelung in österreichs drittgrößter Molkerei.

Im Bereich der Sauerrahm- und Joghurterzeugung wird die Milch zu Reifezwecken auf 25°C bzw. 45°C aufgewärmt. Durch den Einbau eines weiteren Plattenwärmetauschers kann ein großer Teil der zur Erwärmung der Milch nötigen Energie von einer Wärmepumpe bereitgestellt werden, wodurch sich eine Ersparnis in der Menge des zu bereitstellenden Dampfes und somit eine Einsparung an Erdgas ergibt. Diese Wärmepumpe nutzt hierbei verdampferseitig innerbetriebliche Wärmequellen, um eine möglichst hohe Effizienz zu gewährleisten.

Die im Betrieb installierte Druckluftzentrale verursacht einen signifikanten Anteil am Gesamtstromverbrauch. Durch den Einbau eines bereits vorrätigen, zusätzlichen Druckbehälters unter der Produktion, konnte das Druckniveau der Druckluftanlage reduziert und deutlich Energie eingespart werden.

Die manuellen Ein-/Ausschalter der Beleuchtung im Bereich der Lagerräume und der CIP-Anlage im Keller wurden durch einen Schalk ZS2 Lichtzeit-Impulsschalter und den Einbau von Bewegungsmeldern ersetzt. Dadurch konnten die Betriebszeiten der Leuchten um mehr als 80% reduziert werden.

Allein durch diese Maßnahmen können von SalzburgMilch pro Jahr knapp  144.600 kWh Strom und Wärme eingespart werden.