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Erstellt am 01.07.2021

SalzburgMilch GmbH nimmt nach massivem Cyberangriff wieder vollen Betrieb auf

Österreichs drittgrößter Molkereibetrieb kehrt acht Tage nach einem schwerwiegenden Cyberangriff wieder in den normalen Prozess zurück. Die Belieferung der Kunden mit Salzburger Milchspezialitäten ist wieder sichergestellt.
 

Wie bereits mehrfach kommuniziert hat ein massiver Cyberangriff am 22.6.2021 bei der SalzburgMilch GmbH weitreichende Schäden in der IT-Infrastruktur verursacht. Sämtliche Bereiche des Unternehmens waren von den Systemausfällen betroffen. Sofort nach dem Bemerken des Angriffs arbeiteten interne und externe Spezialisten rund um die Uhr an der Behebung der Schäden und an der Wiederherstellung der geregelten Abläufe. Bereits am Mittwoch (23.6.) war es gelungen, Teile der Produktion zu aktivieren, allerdings nur in einem Notbetrieb. Produzierte Waren mussten extern zwischengelagert werden. Am Freitag (25.6.) waren dann erste, ebenfalls noch behelfsmäßige, Belieferungen des Handels möglich.

Nach tagelangem Einsatz ist es den IT-Experten nun gelungen, alle Systeme wieder aus eigener Kraft zu reaktivieren und sämtliche Bereiche der Produktion, der Lagerverwaltung und der Logistik wieder in Betrieb zu nehmen. „Seit heute, Donnerstag, 1.7.2021, läuft die Belieferung unserer Kunden wieder automatisch“ zeigt sich SalzburgMilch Prokurist Albert Wallner erleichtert und ergänzt: „Auch wenn diese Krise noch nicht durchgestanden ist, möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bei den vielen externen Experten, Logistikunternehmen und allen Firmen, die uns unbürokratisch unterstützt haben, für ihren unglaublichen Einsatz in der Bewältigung dieser dramatischen Situation bedanken.“

SalzburgMilch Geschäftsführer Andreas Gasteiger betont zudem die hohe Solidarität, die dem Unternehmen entgegengebracht wurde: „Unser großer Dank gilt natürlich auch unseren Handelspartnern, die eine enorme Flexibilität gezeigt haben und äußerst verständnisvoll mit dieser außergewöhnlichen Situation umgegangen sind.“ Gasteiger richtet sich weiters mit einem Appell an die treuen Konsumenten und Konsumentinnen der SalzburgMilch: „Wir bedauern sehr, dass es als Folge dieses kriminellen Angriffs auf uns zu Lieferausfällen gekommen ist und teilweise nicht das gewohnte Produktsortiment in den Regalen vorzufinden war. Wir hoffen daher, dass unsere Milch- und Käseprodukte rasch wieder in vollem Umfang im Handel vorrätig sein werden und uns die Freunde unserer Produkte auch weiterhin die Treue halten.“                                                                                                                    

Über die Identität der Cyberangreifer aus dem Darknet, zu denen es seit Tagen keine Kommunikation mehr gibt, ist nichts bekannt. Die zuständigen Spezialisten des LKA Salzburg ermitteln weiter in diesem Kriminalfall, weshalb hierzu generell keine weiteren inhaltlichen Angaben gemacht werden können. Die Höhe des durch den Hackerangriff entstandenen Schadens lässt sich erst nach vollständiger Aufarbeitung genau ermitteln.

Pressekontakt:

Prok. Mag. Florian Schwap
Bereichsleitung Marketing
Tel: +43 662 2455-147
E-Mail: schwap.f@milch.com
http://www.milch.com

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