Verpackungen erfüllen gleich mehrere wichtige Funktionen: Sie schützen Lebensmittel, gewährleisten Qualität und Hygiene und sollen gleichzeitig möglichst umweltfreundlich gestaltet sein. Gerade beim letzten Punkt spielt die Recyclingfähigkeit eine wichtige Rolle. Damit Verpackungen bestmöglich im Kreislauf gehalten werden können, gibt es einige Faktoren, auf die Produzenten bei der Gestaltung achten können.
Gemeinsam mit unseren Kollegen und Kolleginnen vonder Circular Analytics und dem Packaging Cockpit hat unser ARA (Altstoff Recycling Austria) Team sich bei einem Workshop zur Bewertung der Recyclingfähigkeit bei SalzburgMilch genau mit diesem Thema beschäftigt. Dabei haben wir die aktuellen Verpackungen von SalzburgMilch analysiert und konkrete Schritte zur Verbesserung abgeleitet.
Status-Check und Optimierungspotenzial
Neben dem unternehmerischen Ziel, die Nachhaltigkeit der Produkte kontinuierlich zu steigern, war auch die bevorstehende EU-Verpackungsverordnung (PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation) ein zentraler Anlass für den gemeinsamen Workshop. Die Verordnung sieht vor, dass bis 2030 alle Verpackungen zu mindestens 70 % recyclingfähig sind und einen bestimmten Anteil an Rezyklaten, also recyceltem Material enthalten. Mit dieser Verordnung sollen Produzenten und Händler dazu veranlasst werden, noch stärker am Gelingen der Kreislaufwirtschaft mitzuwirken. Um festzustellen, wo SalzburgMilch in diesem Prozess aktuell steht, wurden mithilfe des Packaging Cockpit die bestehenden Verpackungslösungen systematisch bewertet. Die Ergebnisse ermöglichen eine präzise Einschätzung, welche Verpackungsarten bereits eine hohe Recyclingfähigkeit erreichen und wo gezielte Verbesserungen möglich sind.
Erste Ergebnisse und konkrete Maßnahmen
Die Analyse der verschiedenen Produktverpackungen hat gezeigt: Monomaterial-Verpackungen, wie sie zum Beispiel bei den Premium Käsescheiben von SalzburgMilch zum Einsatz kommen, erreichen bereits heute sehr gute Werte mit einer Recyclingfähigkeit von über 90 %. Komplexere Verpackungstypen, die aus mehreren Komponenten bestehen, wie z.B. Joghurtbecher oder Puddingbecher lassen sich aktuell unter Umständen nicht vollständig recyceln, etwa wenn sie nicht richtig getrennt werden. Hier wird die SalzburgMilch, mit unserer Unterstützung und unseren gemeinsamen Partnern ansetzen: Gemeinsam mit den Packstoffherstellern werden nun Materialalternativen, Trennbarkeiten und Design-for-Recycling-Ansätze geprüft, sowie neue Recyclingprozesse, z.B. das Upcycle-Verfahren der ARA, eingesetzt, um die Recyclingfähigkeit noch weiter zu verbessern.
Das Ziel
Alle Verpackungen sollen künftig so gestaltet werden, dass sie von unseren Partnern richtig sortiert, leicht recycelt und im Kreislauf gehalten werden können. So kann die SalzburgMilch ihrer Verantwortung für die gesamte Wertschöpfungskette gerecht werden und einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft beitragen.
Kreislaufwirtschaft geht nur gemeinsam
Der gemeinsame Workshop zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Zusammenarbeit entlang der gesamten Lieferkette ist. Denn nur wenn Produzenten, Verpackungshersteller, Handel und Recyclingwirtschaft gemeinsam an Lösungen arbeiten, kann der Schritt in eine funktionierende Kreislaufwirtschaft gelingen. SalzburgMilch kann die gewonnenen Erkenntnisse nun nutzen, um die eigenen Verpackungsstrategien weiterzuentwickeln und die Nachhaltigkeitsziele konsequent umzusetzen. Denn jedes Detail zählt, wenn es darum geht, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen – vom Becher bis zum Milchkarton.
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