Ein Tag mit...

Hinter den Kulissen der SalzburgMilch

Kurt Wallmann
Florian Schwap
Reiner Prechtl

Ein Tag mit Kurt Wallmann

Meine Position: Leitung Qualitätssicherung

Ich unterstütze die Salzburg Milch seit: 1976

Was mir an meiner Tätigkeit am meisten gefällt:

Ich habe viel Freude an meiner abwechslungsreichen Tätigkeit, denn es gibt keinen Tag der gleich abläuft. Von Kundenanfragen bis zur Lösung von Problemen in der Produktion gibt es täglich neue Herausforderungen, die zu bewältigen sind. Das ist nur mit meinem sehr motivierten und top ausgebildetem Team möglich. Wir sorgen gemeinsam dafür, dass die hohen Qualitätsstandards der SalzburgMilch immer eingehalten werden.

Auch gibt es immer wieder externe Termine an denen ich teilnehme - wie Schulungen, Seminare, Lieferantenaudits, usw. - damit ich immer am neuesten Wissensstand bin. „Denn wer rastet der rostet“ und das ist nicht mein Ziel.    

Ein Tag mit Kurt Wallmann

Begleiten Sie Kurt Wallmann, den Leiter der Qualitätssicherung, einen Tag lang und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der größten Molkerei des Bundeslandes.
07:00

Eintreffen in der SalzburgMilch

Mein Tag beginnt bereits um 5.30, aber für mich als passioniertem Jäger ist die frühe Uhrzeit kein Problem. Nach einem guten Frühstück mit meiner Familie, mache ich mich auf den Weg in die SalzburgMilch. Dort überprüfe ich als erstes alle Qualitätskennzahlen vom Vortag und beantworte einige Kundenanfragen per E-Mail.

09:00

Ab in's Labor

Jetzt gehe ich ins Labor der SalzburgMilch, das ganz neu errichtet und mit modernsten Geräten ausgestattet wurde, damit wir qualitativ immer am letzten Stand sind. Ganz wichtig ist die Verkostung aller am Vortag produzierten Artikel. Ohne diese sensorische Prüfung erfolgreich bestanden zu haben, verlässt kein Produkt unsere Molkerei. Ich bin mir mit den anderen Prüfern einig: alle Qualitätskriterien sind erfüllt. Somit erteile ich die Freigabe für die gesamte Produktion.

10:00

Ein neues Produkt entsteht...

... und ich erstelle die genaue Produktspezifikation. Diese enthält detailliert alle Eigenschaften des Artikels, von der Zusammensetzung bis zu den Lagerungsvorschriften. Für einige Kunden pflege ich zusätzlich die Daten in deren Formulare bzw. Online-Systeme ein. In einer kurzen Besprechung mit dem Marketing, klären wir noch Einzelheiten der Spezifikation.

11:00

Es folgen diverse Prüfungen am Computer

Vor dem Mittagessen muss ich noch einige Prozesskriterien freigegeben und neue Qualitätsmanagement-Dokumente erstellen sowie Verfahrensanweisungen und Reinigungspläne prüfen.

12:00

Zeit für ein gutes Mittagessen

Jetzt freue ich mich schon auf die wohlverdiente Mittagspause in der Firmen-Kantine. Neben gutem Essen gibt's hier auch gleich die Gelegenheit, mit meinen Kollegen laufende Projekte in der Produktion zu besprechen.

13:00

Gestärkt geht's ab in die Produktion

Der wöchentliche große Hygiene-Rundgang durch den gesamten Betrieb steht am Programm. Dabei nehme ich jeden Winkel der Molkerei genau unter die Lupe und dokumentiere alles, um jederzeit Sauberkeit sowie die Einhaltung der Bekleidungsvorschriften und der Hygienevorschriften garantieren zu können. Dabei prüfe ich auch einige Einstellungen an den Maschinen.

16:00

Zurück im Büro

Ich bin gerade zurück im Büro, da erhalte ich einen Anruf eines Kunden – morgen findet kurzfristig eine externe Überprüfung der SalzburgMilch statt. Zum Glück ist das kein Problem, denn ich weiß, dass wir in Punkto Qualität und Hygienestandards alles im Griff haben. So kann ich in Ruhe diverse Mails abarbeiten, die ich im Laufe des Tages bekommen habe, und dann nach Hause zu meiner Familie fahren.

Ein Tag mit Florian Schwap

Meine Position: Leitung Marketing

Ich unterstütze die Salzburg Milch seit: 2008

Was mir an meiner Tätigkeit am meisten gefällt:

Es macht so richtig Spaß, jeden Tag für eine der beliebtesten und bekanntesten Marken im Salzburger Land zu arbeiten. So vielseitig unsere Milch täglich frisch zu mehr als 600 Artikeln verarbeitet wird, so abwechslungsreich ist auch meine Aufgabe im Unternehmen. In meinem Team entstehen die Ideen z.B. zu Produkten, Verpackungen oder Promotions und wir setzen alles von A-Z um. Und am schönsten ist es, wenn ein neues SalzburgMilch Produkt zum ersten Mal im Kühlregal steht und unsere Kunden sagen: „Das schmeckt mir!“

Ein Tag mit Florian Schwap

Begleiten Sie Marketingleiter Florian Schwap einen Tag lang und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der größten Molkerei des Bundeslandes.
07:30

Mein Tag in der SalzburgMilch beginnt.


Zunächst lese ich meine Mails, um zu erfahren, ob es neue Konsumentenanfragen oder Neuigkeiten aus der Produktion oder von unserer Werbeagentur gibt.

08:00

Die Testergebnisse sind da.

Um die Wünsche und Anregungen unserer Kunden besser verstehen zu können, machen wir in regelmäßigen Abständen Tests zu unseren Produkten. Dabei handelt es sich einerseits um Trend beim Konsum von Milchprodukten, die man aus Marktzahlen ableiten kann und andererseits auch um genaues Feedback zu Verpackungen, Geschmack unserer Produkte, etc.  Jetzt habe ich Ergebnisse zu einer aktuellen Studie erhalten, die ich gleich analysieren werde. Danach werde ich eine kurze Präsentation für unsere Produktentwicklung und unser Verkaufsteam erstellen und wir werden weitere Vorgehensweisen definieren.

10:00

Besprechung mit unserer Qualitätssicherung

Einige Details der Spezifikation müssen noch geklärt werden. Auch wenn es nicht immer leicht ist, alle Wünsche unserer Kunden zu erfüllen, finden wir meist eine gute Lösung, bei der wir beste Qualität garantieren können.

11:00

So wird unser Käse am Papier aussehen…

Ich habe Vorschläge für die neue Käseverpackung erhalten. Da das Layout großteils fixiert ist, achte ich jetzt ganz genau auf die Farbdefinition. Mithilfe eines Pantonefächers werden die Farben festgelegt, damit auch bei unterschiedlichen Druckverfahren unserer Verpackungen die richtigen Farben garantiert werden können.

11:30

… und so im Regal

Um Designvorschläge in einer möglichst realen Situation, also im Kühlregal, beurteilen zu können, mache ich sogenannte Dummies und stell sie ins Kühlregal unseres Milchladens. Da sehe ich, ob die Artikelbezeichnung und die Marke gut zu sehen sind und die Verpackungen auffällig genug sind, um neben den vielen anderen Produkten gesehen zu werden.

12:00

Zeit für einen kleinen Snack

Normalerweise esse ich eher wenig zu Mittag. Daher hole ich mir einen kleinen Snack aus unserem Milchladen. Dort gibt es nicht nur unsere Produkte zu kaufen sondern auch Sandwiches, Kuchen und andere Köstlichkeiten. Aber am liebsten ist mir das SalzburgMilch Trinkjogurt.

12:30

Vorbereitung der „Ich liebe Milch“-Kampagne

Auch dieses Jahr werden unsere „Ich liebe Milch“-Motive wieder überall zu sehen sein: in Zeitungen, auf Plakatwänden und City Lights. Gemeinsam mit unserer Agentur habe ich die Motive ausgewählt und den Mediaplan erstellt, bei dem ganz genau festgelegt wird, was wann wo und wie lange zu sehen ist.  

14:00

Besprechung mit meinem Team

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen bespreche ich die anstehenden Projekte und nütze die Gelegenheit gleich, um mir Feedback und eventuelle Verbesserungsvorschläge zu unseren Käseverpackungen zu holen

15:30

Verkostung bestehender Produkte

In regelmäßigen Abständen verkoste ich mit Qualitätsmanagement und Produktentwicklung unsere bestehenden Produkte, um sicherzustellen, dass unsere hohen Qualitätsansprüche erfüllt werden. Manchmal gibt es dabei auch Vorschläge von unserer Produktentwicklungen, wie einige Rezepturen noch weiter verbessert werden können.

16:00

Neue Produktideen

Gleich im Anschluss daran nutze ich die Gelegenheit, die Idee für eine neue Jogurtsorte mit Reiner Prechtl (Leiter der Produktentwicklung) zu besprechen. In den nächsten Tagen wird er eine Rezeptur entwickeln und erste Muster „mixen“, die wir dann gemeinsam verkosten werden. Ich bin schon neugierig.

16:30

Eine Analyse steht an

Zum Abschluss eines ereignisreichen Tages  analysiere ich noch unsere Absatzzahlen. Es gibt Aufschluss darüber, welche Produkte im Moment besonders gerne gekauft werden und welche weniger und ist neben der Marktforschung ein wichtiges Tool, um Trends frühzeitig zu erkennen und reagieren zu können.

Ein Tag mit Reiner Prechtl

Meine Position: Leiter Produktentwicklung

Ich unterstütze die Salzburg Milch seit: 1995

Was mir an meiner Tätigkeit am meisten gefällt:

Mir gefällt meine Tätigkeit sehr, da viel Flexibilität, Kreativität und Beharrlichkeit gefordert sind.

 

Der Wechsel zwischen verschiedenen Projekten, sei es zielgruppenorient wie etwa Kinder, oder für bestimmte Regionen wie etwa Russland, Skandinavien, machen die Produktentwicklung so interessant. Außerdem gliedern sich die Milchprodukte in viele Untergruppen, wie zum Beispiel Frischkäse, Käse, Milchmischgetränke, Pudding, Joghurts, Fruchtjoghurts, so dass einem nie langweilig wird.

 

Das „Begleiten“ eines Produktes von der Idee bis zum marktreifen Produkt im Handelsregal ist immer wieder von neuem spannend.

Der Tagesablauf von Reiner Prechtl

Begleiten Sie den Leiter der Produktentwicklung einen Tag lang und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der größten Molkerei des Bundeslandes.
07:00

Eintreffen in der SalzburgMilch.

Kaum bin ich in der SalzburgMilch angekommen, wird auch schon der Computer gestartet, um die eingegangenen Emails zu überprüfen. Zumeist handelt es sich um spezielle Kundenanfragen zu unseren Produkten oder aber um lebensmittelrechtliche Überprüfungen der Verpackungen. Heute muss als erstes ein Deklarationsentwurf, der sämtliche lebensmittelrechtlich vorgeschriebenen Inhalte vorsieht, für ein Exportprodukt erstellt werden.

09:00

Jetzt werden unsere Produkte verkostet

Schnell ins Labor, denn dort müssen jeden Tag, zusammen mit der Qualitätssicherung, die produzierten Artikel (z.B. Joghurt, Fruchtjoghurt, Frischkäse usw.) verkostet werden. Die sensorische Überprüfung (Aussehen, Geschmack, Konsistenz) ist ein wichtiger Teil für die Freigabe des Produktes.

10:00

1. Produktion des neuen Bio-Fruchtjogurts

Als nächstes gehe ich in die Produktionshallen, wo unser neues Bio Fruchtjoghurt - das für Institutionen wie Schulen, Krankenhäuser oder Altenheime gedacht ist - zum ersten Mal produziert wird. Hier ist die Anwesenheit der Produktentwicklung unbedingt erforderlich für die Freigabe des Produktes. Gleich vor Ort stelle ich fest, ob die Qualität den Vorgaben entspricht.

11:30

Mittagspause

In der Mittagspause treffe ich mich mit meinen Kollegen und kann mich über verschiedenste Themen austauschen.

12:30

Ein völlig neues Produkt soll entwickelt werden

Eine Kundenanfrage nach sogenannten Longlife Produkte ist eingetroffen, wie zum Beispiel Joghurtprodukte mit verlängerter Haltbarkeit. Ich mache mich daran, erste grobe Rezepturen am Computer zu entwerfen, die in den nächsten Tagen im Entwicklungstechnikum getestet werden. Wenn diese dann von der Geschäftsführung, dem Marketing und dem Verkauf für in Ordnung befunden werden, ist der nächste Schritt ein Großversuch auf der Produktionsanlage.

15:00

Vorbereitung erster "Test"-Jogurts

Ein großer Kunde möchte für seine Joghurtrange ein Saisonjoghurt für den Sommer. Die Ideen unsererseits wurden von ihm bereits vorsortiert, sodass heute die verschiedenen Geschmacksrichtungen im Technikum vorbereitet werden können und dem Kunden zur Überprüfung geschickt werden.

16:00

Zum Schluss noch eine kurze Besprechung

Jetzt noch schnell mit unserem Marketing eine neue Produktidee besprechen und dann nach Hause zu meiner Frau und meinen Kindern.