Fragen & Antworten

Hier finden Sie alles rund um Tierhaltung, Tiergesundheit, Familienbauernhöfe und unsere Premium-Verpackungen.

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Die ****Premium-Milch der SalzburgMilch kommt ausschließlich von Kühen, die einen regelmäßigen Gesundheits-Check haben. Die Kriterien für diesen Check wurden von der SalzburgMilch gemeinsam mit unabhängigen Experten erarbeitet und liegen weit über den gesetzlichen Vorschriften. Wir sind der Überzeugung, dass nur Milch von 100% gesunden Kühen auch wirklich gut schmeckt. Deshalb unterstützt die SalzburgMilch Ihre Milchlieferanten in vielen Belangen der Tiergesundheit durch Beratung.

Die SalzburgMilch Lieferanten machen als einzige regelmäßige Tiergesundheits-Checks für alle Ihre Milchkühe. Dabei geht es um eine objektive Beurteilung von Tiergesundheit und Wohlergehen der gesamten Herde. Denn die Herdengesundheit ist ein Indikator für die Gesundheit der einzelnen Kühe und Grundvoraussetzung für beste Milch. Bei den Checks werden neben Hygiene im Stall und Unterbringung der Kuh (Liegebereich, Fressbereich, Wasserversorgung, Luft und Licht im Stall, genügend Auslauf) unter anderem folgende Faktoren geprüft: Mensch-Tier Verhältnis (wie verhält sich die Kuh dem Menschen gegenüber), Sozialverhalten der Kühe, Liegekomfort, Ernährungszustand der Kühe, Zustand von Fell, Haut, Gelenke und Klauen, Stoffwechsel, Fruchtbarkeit, Kälbergesundheit, eventuelle Verschmutzung, Lahmheiten oder Erkrankungen.

Die Tiergesundheits-Checks werden jährlich durchgeführt. Bereits bis Ende 2018 werden alle Tiere zum 1. Mal untersucht sein. Nur Bauern, die bei diesen Überprüfungen durch unabhängige Experten positiv abschneiden, dürfen ihre Milch an die SalzburgMilch liefern.

Die Tiergesundheits-Checks werden nicht von der SalzburgMilch sondern von unabhängigen Experten durchgeführt, konkret durch Herrn Schenkenfelder (Dissertant auf der BOKU), LKV (Landeskontrollverband), SLK.

Bei der SalzburgMilch wird es künftig einen eigenen Beratungstierarzt geben, der allen SalzburgMilch Bauern bei Fragen zur Tiergesundheit beratend zur Seite stehen soll. Dieser Tierarzt führt keine Kontrollen durch, sondern ist ausschließlich eine Hilfestellung zur Beratung und der Bauern.

Ja, der Einsatz von Antibiotika wird kontrolliert und darf selbstverständlich nur im Krankheitsfall erfolgen. Manchmal ist es für die Tiergesundheit notwendig, aber die Gabe von Antibiotika sollte die Ausnahme bleiben. Je nach Antibiotikum muss danach die Milch 5-40 Tage vernichtet werden. Grundsätzlich fördert die SalzburgMilch jedoch den Einsatz von homöopathischen Methoden zur Erhaltung der Tiergesundheit. Daher werden für die SalzburgMilch Bauern Kurse von Fr. Lamminger – Reith gefördert.

Nein, in dieser Form gibt es bisher noch keine regelmäßigen und verpflichtenden Gesundheits-Checks für Milchkühe. Das Besondere an den SalzburgMilch Tiergesundheits-Checks ist die sehr detaillierte Kontrolle und die Beobachtung von sozialem Verhalten wie Mensch-Tier-Verhältnis, der Gang der Kühe, etc.

Kombinationshaltung bedeutet, dass die Milchkühe der SalzburgMilch Bauern an mindestens 120 Tagen im Jahr Auslauf oder Weidehaltung haben. Die Kombinationshaltung ist notwendig, um kleinbäuerliche Strukturen im Berggebiet zu erhalten. Diese Regelungen sind deutlich strenger als das Gesetz, wo noch die gesetzliche Ausnahmereglung gilt.

Neben Auslauf und Weidehaltung ist es für die SalzburgMilch besonders wichtig, dass auch bei der Haltung der Milchkühe im Stall alle Kriterien eingehalten werden. So muss es für jede Milchkuh einen Liegeplatz geben. Dieser Liegeplatz muss eine weiche, verformbare Liegefläche sein. Ein ganz wichtiges Kriterium, das genau überprüft wird, ist Hygiene im Stall.
 

Die Fütterung der Kühe muss artgemäß erfolgen und jede Kuh muss Zugang zu sauberem Wasser haben. Dies ist eigentlich eine logische Grundvoraussetzung, wird aber überprüft. Auch auf der Weide muss eine Wasserleitung vom Haus oder eine Quelle vorhanden sein.
Folgende Besonderheiten gibt es in den Vorgaben der SalzburgMilch, die strenger als gesetzliche Regelungen sind: Die Fütterung aller Milchkühe und auch der Kälber muss Palmöl-frei sein und Eiweißfuttermittel dürfen nur aus Europa verwendet werden.

Als Kraftfutter wird den Milchkühen nur Getreide gegeben, das auch bei Weidehaltung von ihnen gefressen wird, also Gerste, Hafer, Mais, etc. Das Füttern von Getreide trägt zur Gesundheit der Tiere bei.

Hier entsprechen die Richtlinien für alle SalzburgMilch Bauern den gesetzlichen Bio-Richtlinien. Den SalzburgMilch Bauern ist es freigestellt, ob sie die Kälber enthornen oder nicht, aber es gibt genaue Auflagen. So darf die Enthornung nur in den ersten 4 Lebenswochen und nur unter lokaler Betäubung erfolgen.

Das Gefahrenpotential von Kühen mit Hörnern kann mitunter für Mensch und Tier extrem hoch sein. Es ist bereits zu sehr schweren Unfällen gekommen. Die Tiere verletzen sich gegenseitig auf der Weide, wobei es zu Augenverletzungen und sogar Brüchen gekommen ist. Eine große Gefahr besteht auch für die Kinder der Landwirte, wenn sie zu den Tieren gehen und von den Hörnern verletzt werden. Falls die Kälber enthornt werden, dann nur unter unter lokaler Betäubung. Die Tiere haben dabei keine Schmerzen und es ist absolut gewährleistet, dass die Entfernung der Hörner fachgerecht durchgeführt wird.

Alle SalzburgMilch Familienbauernhöfe sind kleinstrukturiert und seit Generationen familiengeführt. Es leben dort im Schnitt nur 16 Milchkühe und die Bauern kennen diese sehr genau. So ist eine persönliche Beziehung für emotionale Tiergesundheit möglich.
Die Arbeit der Familien ist geprägt von Echtheit, persönlichem Einsatz und Nähe zu den Tieren. Durch ihre tägliche Arbeit und die Bewirtschaftung von Almen und Feldern leisten die regionalen Milchbäuerinnen und -bauern zudem einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres Lebensraums. Die SalzburgMilch gehört mehrheitlich diesen Bauernfamilien und Entscheidungen werden für Generationen getroffen.

Im Gegensatz zu großen „Milchindustrien“ in anderen europäischen Ländern, sind die Bauernhöfe der SalzburgMilch Lieferanten durchwegs kleinstrukturiert. Das bedeutet, dass im Schnitt nur 16 Milchkühe auf einem Hof leben, wobei die Größe des Hofes je nach Region variiert. Auf den kleinsten Bauernhöfen gibt es nur 1-2 Kühe, auf den größten deutlich mehr. Im Vergleich dazu wurden in Deutschland 2015 durchschnittlich 57 Milchkühe gehalten.

Durch die persönliche Betreuung der Kühe durch die Bauernfamilien ist neben der rein körperlichen Tiergesundheit auch eine emotionale Tiergesundheit festzustellen. Dies bedeutet, dass sich die Kühe wohlfühlen, keine Angst vor den Menschen haben und damit auch keinen Stressmomenten ausgesetzt sind. Diese emotionale Tiergesundheit und das Mensch-Tier-Verhalten werden auch im Rahmen der Tiergesundheits-Checks überprüft.

SalzburgMilch ist es ein besonderes Anliegen, dass die Milchkühe bestmöglich und möglichst natürlich gehalten und versorgt werden. Daher wird auch der Einsatz von Homöopathie gefördert, und die Teilnahmegebühren für die Grundkurse von Fr. Lamminger – Reith zum Thema Tierwohl-Homöopathie werden zu einem gewissen Teil von der SalzbugMilch übernommen.

Die 4 Sterne beim Schriftzug ****Premium Milchmachern bedeuten, dass alle Milchlieferanten der SalzburgMilch Premium Milch die Vorgaben unseres Tiergesundheitsprogramms erfüllen, die weit über den gesetzliche Vorgaben liegen.
Beim Käse gibt es zusätzlich dafür ein Punktesystem auf jeder Packung. Diese Punkte geben Auskunft über die Intensität des Geschmacks von sehr mild bis sehr würzig. Dass es aktuell noch keine 5 Punkte für „sehr würzigen“ Käse gibt, liegt daran, dass wir an weiteren Produkten arbeiten, die noch geschmacksintensiver und würziger sein werden als die bestehenden.

FSC bedeutet Forest Stewardship Council. Diese internationale Organisation wurde 1993 gegründet und wird von Umweltverbänden wie dem WWF, von Waldbesitzern, Holzindustrie, Gewerkschaften und einheimischen Völkern unterstützt, um den Raubbau an unseren Wäldern zu einzudämmen. Der FSC ist unabhängig und verfolgt keine finanziellen Interessen. Holz und Papier mit dem FSC-Gütesiegel stammen garantiert nicht aus Raubbau, sondern fördern sozial- und umweltverträgliche Waldwirtschaft. Das sind Wälder, in denen Holz zwar gefällt wird, die Vielfalt der Pflanzen und Tiere aber erhalten bleibt und Rücksicht auf die sozialen Interessen der Menschen genommen wird.
Sowohl bei unseren Milchpackungen als auch bei unseren neuen Jogurt-Bechern wird ausschließlich FSC-zertifizierter Karton verwendet, auch wenn es – aufgrund des Platzproblems bei kleinen Packungen – nur auf den 1 Liter-Packungen aufgedruckt ist.

Die Gesundheit der Milchkühe ist uns ein besonderes Anliegen, denn nur Milch von 100% auf Parameter der Tiergesundheit kontrollierten Kühen ist von wahrer Premium-Qualität und erfüllt die strengen Kriterien für die neuen SalzburgMilch Premium Produkte. Daher hat die SalzburgMilch eine einzigartige Tiergesundheitsinitiative mit regelmäßigen Tiergesundheits-Checks gestartet. Alle Infos dazu finden Sie bei den Fragen zur Tierhaltung und den Tiergesundheits-Checks.

Dieses Logo erinnert daran, dass alle SalzburgMilch Familienbauernhöfe sind klein strukturiert und seit Generationen familiengeführ sindt. Es leben dort im Schnitt nur 16 Milchkühe und die Bauern kennen diese sehr genau. So ist eine persönliche Beziehung bzw. Betreuung der einzelnen Tiere möglich. Die Arbeit der Familien ist geprägt von Echtheit, persönlichem Einsatz und Nähe zu den Tieren. Durch ihre tägliche Arbeit und die Bewirtschaftung von Almen, Wiesen und Weiden leisten die regionalen Milchbäuerinnen und -bauern zudem einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres Lebensraums.

Die SalzburgMilch gehört mehrheitlich diesen Bauernfamilien und Entscheidungen werden daher auch im Unternehmen für Generationen und nicht für den kurzfristigen Erfolg getroffen. Wir sind stolz darauf, als regionaler Milchveredler Premium Produkte für unzählige Familien herstellen zu können.

Milchfett bestimmt den Geschmack und den natürlichen Gehalt der Milch an den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K. Der Fettgehalt und die Zusammensetzung des Milchfetts unterliegen jahreszeitlichen Schwankungen, die wesentlich von den unterschiedlichen Fütterungsbedingungen abhängen. Bei vermehrter Weidehaltung im Sommer erhöht sich auch der Anteil von ungesättigten Fettsäuren. Bei unserer tagesfrischen Milch wird der natürliche Fettgehalt während der Produktion nicht reguliert, dh. je nach Jahreszeit hat die Milch einen unterschiedlichen Fettgehalt. Dieser liegt im Schnitt bei ca. 4% und mit Schwankungen im Bereich von 3,8% bis 4,2 %. Auf der Packung wird der Mindestfettgehalt von 3,8% angegeben.

Alle SalzburgMilch Packungen wurden kritisch überprüft und zum Teil umgestellt auf qualitativ noch höherwertiges
Packungsmaterial. So gibt es bei der Milch ab sofort einheitliche Milchpackungen mit einzigartigem roten Schraubverschluss.
Dieser ist einfach zu öffnen, einfach und restlos auszugießen, leicht wieder verschließbar, leicht zusammenfaltbar
und damit leicht entsorgbar.
Der vollummantelte Kartonbecher beim Jogurtbecher ermöglicht einen hochwertigen Druck und verursacht weniger Müll
als der herkömmliche Plastikbecher. So besteht der neue Becher zu fast 60% aus nachwachsenden Rohstoffen, ist mineralölfrei
bedruckt, nicht vollflächig verklebt (kein Laminat) und kann ohne Maschinen in seine Wertstoffe getrennt werden.
Beim Käse wird eine innovative, neue Folie mit Mattlackoptik verwendet, die alle Anforderungen an Hygiene, Qualität und
Lagerungen bestens erfüllt und sich sehr angenehm anfühlt.