Fragen und Antworten zu Jogurt

Von den Inhaltsstoffen bis zum Thema Verträglichkeit –
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Der Austausch von Zucker durch Zuckeraustauschstoffe in der Diabetesdiät ist heute nicht mehr zwangsläufig notwendig. In den neuen Ernährungsempfehlungen für Diabetiker wird eine mäßige Aufnahme von Saccharose (Zucker) akzeptiert. Geschulte Diabetiker können sich die für sie relevanten Broteinheiten (BE) anhand der Kohlenhydratmenge errechnen. 1 Broteinheit = 12g Kohlenhydrate. Enthält ein Fruchtjogurt beispielsweise 14,8g Kohlenhydrate pro 100g so enthält ein 180g Becher 1,8 * 14,8 : 12 = 2,2 BE. So kann auch ein herkömmlich gezuckertes Fruchtjogurt im Speiseplan eines Diabetikers mit einbezogen werden.

Im Gegensatz zu Käse und Topfen eignet sich Jogurt nicht zum Tiefkühlen und sollte daher immer frisch gekauft werden. Bei sachgemäßer Kühlung sind Sauermilchprodukte jedoch wesentlich länger haltbar als "süße" Milch.

Milchzuckerunverträglichkeit kommt in unseren Breiten vorwiegend im Erwachsenenalter bei etwa 5-15% der Bevölkerung vor. Der Körper produziert in diesem Fall weniger oder keine Lactase (Enzym, welches den Milchzucker=Lactose spaltet). Damit gelangt der Milchzucker in die unteren Darmabschnitte, wird bakteriell abgebaut und verursacht Blähungen und Durchfälle. Sauermilchprodukte werden von Personen mit Milchzucker-unverträglichkeit jedoch im Allgemeinen sehr gut vertragen. Zum einen liegt dies an dem geringeren Milchzuckergehalt. Zum anderen wird ein erheblicher Teil des Milchzuckers noch nach dem Verzehr im Magen-Darm-Trakt durch die milchzuckerspaltenden Enzyme der Bakterien abgebaut.

 

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung der Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH (AMA), Wien.
Verfasserin: Mag. Sabine Bisovsky
Weitere Informationen und Broschüren unter: www.ama.at

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