Woher kommt eigentlich der Name "Teebutter"?

Für den Namen "Teebutter" gibt es unterschiedliche Erklärungen, von denen wir die 3 häufigsten hier vorstellen.   Am weitesten verbreitet ist die Erklärung, dass im Jahr 1904 das englische Königshaus erstmals Butter aus Schärding importierte. Diese qualitativ hochwertige, feine Butter aus Oberösterreich wurde damals zu Teegebäck verarbeitet, welches zum Fünf-Uhr-Tee der Royals serviert wurde. Seit damals wird Butter auch die "Milch der Könige" genannt.   Es gibt aber auch Quellen, dass es den Begriff "Teebutter" bereits vor dem österr. Exportgeschäft gegeben hat. Der Begriff „Teebutter“ dürfte demnach damit zusammenhängen, dass extrafeine Genussmittel, die traditionell zum Tee gereicht wurden, auch als solche benannt wurden. Heute entspricht die Bezeichnung Teebutter laut österreichischem Lebensmittelcodex der Güteklasse I bei Butter.   Eine weitere mögliche Herkunft des Namens Teebutter ist folgende: Herzog Albert Casimir Herzog von Sachsen-Teschen war der Gründer der Wiener Albertina. Und er hatte in Teschen das Monopol auf die Milchverarbeitung, wo er auf Grund neuer Technologien eine besonders feine Butter herstellte.  Da er nun eine Tochter Maria Theresias heiratete und nach Wien zog, aber nicht auf seine feine Butter verzichten wollte, ließ er sie (zumindest anfänglich) per Eilboten von Teschen nach Wien bringen - und so war sie geboren, die TEschner Eilbutter, abgekürzt TEE-Butter! Und das ist heute noch eine Bezeichnung, die für besonders feine Butter steht!


Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung der Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH (AMA), Wien.
Verfasserin: Mag. Sabine Bisovsky
Weitere Informationen und Broschüren unter: www.ama.at