Ausnahme: Darmoperierte und Säuglinge

Werden einem Patienten große Teile des Dünndarms entfernt, scheint die Ursache des beobachteten Anstieges der linksdrehenden Milchsäure im Blut in einer Fehlbesiedelung im Dickdarm zu liegen. Es gelangen zudem vermehrt Kohlenhydrate unverdaut in den Dickdarm, die dort für die Beeinträchtigung des "Ökosystems" mit verantwortlich zu sein scheinen. Auch Säuglinge sollten in den ersten zehn Lebensmonaten keine linksdrehende Milchsäure mit der Nahrung erhalten, weil der Darm mit deren Verstoffwechselung noch überfordert ist.

Literatur:
Hanreich I.: Essen und Trinken im Säuglingsalter. Verlag I. Hanreich 2001
Kasper H.: Ernährungsmedizin und Diätetik. Urban & Fischer 2000
Watzl B., Leitzmann C.: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln.
Hippokrates Verlag Stuttgart 1999


Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung der Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH (AMA), Wien.
Verfasserin: Mag. Sabine Bisovsky
Weitere Informationen und Broschüren unter: www.ama.at