Milch

Was Sie schon immer über die Milch wissen wollten!

Wie kommt Milch vom Bauern in den Laden?

Nachdem die Milch von einem der vielen Bauernhöfen der SalzburgMilch mit Hilfe riesiger Sammelbehälter abgeholt wurde (selbstverständlich streng getrennt in Heumilch, “normale“ Milch, Bio-Milch und Bio-Heumilch), wird sie in der Molkerei genau kontrolliert. Nur die Milch mit idealen Vitalstoff- und Fettgehalten besteht den Test!  Die Milch wird dann in riesige Kühltanks gepumpt: Sie wird pasteurisiert und homogenisiert und dann abgefüllt oder weiterverarbeitet. Rund 600 verschiedene SalzburgMilch-Produkte werden dann aus der Milch zubereitet: von Natur- und Fruchtjogurt über Schlagobers, Sauerrahm, Molkedrinks und Trinkjoghurts bis hin zu vielen leckeren Käsesorten.
Für alle, die mehr wissen wollen, wird der Weg der Milch hier nochmal ausführlich dargestellt!


Welche Produkte werden direkt aus Milch gewonnen?
Direkt aus Milch gewonnen werden: Butter, Käse, Molke, Topfen, Sahne und Sauermilchprodukte (dazu gehören: Joghurt, Dickmilch, Buttermilch, Kefir und Crème fraîche).

Hier gibt es eine Übersicht über die leckeren Produkte der SalzburgMilch.


Wie berechnet sich der Milchpreis?
Der Milchpreis, den der Endverbraucher im Markt zahlt, hängt von vielen einzelnen Faktoren ab. Neben dem Erzeugerpreis (der Preis, der vom Milchverarbeiter für die Rohmilch an den Milcherzeuger bezahlt wird) schließt der Preis im Laden die Produktion in der Molkerei, die Verpackungskosten, die Lagerung, die Auslieferung, die erneute Lagerung im Handel, den anteiligen Aufwand für Verkaufsstätten und Verkauf und die Mehrwertsteuer ein.

Wie werden Milchpackungen richtig entsorgt?
Leere Milchpackungen werden am besten flach zusammengedrückt und in die Öko-Box oder je nach regionalen Regelungen in den Restmüll oder den Plastikmüll geworfen. So sind sie optimal entsorgt.

100 g Vollmilch (3,5 %) enthält:

 

Energie

267 kj/64 kcal

Fett

3,5 g

davon gesättigte Fettsäuren

2,2 g

Kholenhydrate

4,8 g

davon Zucker

4,8 g

Eiweiß

3,3 g

Salz

0,13 g

Cholesterin

11 mg

BE (Broteinheiten)

0,4 g

 

 

100 g  Milch (1,5 %) enthält:

 

Energie

200kj/47 kcal

Fett

1,5 mg

davon gesättigte Fettsäuren

1,5 mg

Kholenhydrate

4,9 g

davon Zucker

4,0 g

Eiweiß

0,13 g

Salz

1,5 mg

Cholesterin

5 mg

BE (Broteinheiten)

0,4 g

In der Milch sind viele wichtige Vitamine enthalten...
...und zwar:

Das Vitamin A, B1, B2, B6, B12, C, D, E und K. Die Vitamine A, D, E und K sind fettlöslich - die Vitamine C, B1, B2, B6 und B12 dagegen wasserlöslich. Das heißt sie brauchen Fett bzw. Wasser, um vom Körper verwertet zu werden - da die Milch Fett und Wasser enthält, können beide Vitaminarten optimal verwertet werden und man benötigt keine zusätzlichen "Verwertungshelfer"!

 

Auch in Sachen Mineralstoffe ist Kuhmilch gut aufgestellt.
So enthält sie Kalzium und Phosphor, aber auch Kalium, Magnesium und Eisen.

Milch und Milchprodukte sind damit ein wichtiger Lieferant lebensnotwendiger Vitalstoffe und sollte ein fixer Bestandteil der Ernährung sein.

 

Außerdem enthält die Milch so genannte Milchsäurebakterien. Diese werden vor allem in den Sauermilchprodukten (Joghurt, Kefir etc.) genutzt. Sie geben den Produkten den unvergleichlich erfrischenden Geschmack.

Mehr Informationen zu Milchsäurebakterien, welche unterschiedlichen Milchsäuren es gibt und wie der Körper damit umgeht, erfahren Sie in unseren FAQ.

Wie wird die Reinheit / Qualität von Milch überwacht?

Bei der Ankunft der Milch in der Molkerei wird die Milch genau kontrolliert. Man prüft sie auf verschiedene Komponenten, z.B. auf ihren Fettgehalt, den Vitalstoffgehalt, den Eiweißgehalt und die Keimfreiheit.


Wer überwacht die Reinheit / Qualität der Milch?
Es gibt eigene Prüfer, die die Reinheit und die Qualitätsmerkmale der Milch ständig und strengstens kontrollieren!

Es ist wichtig, dass die Qualität gewährleistet wird, da wir von der SalzburgMilch unseren Kunden nur das Beste bieten wollen.


Welche Gütesiegel gibt es bei der SalzburgMilch?

  • „Der grüne Punkt“:
    Auf unserer Packung ist er zwar meist schwarz, heißt aber dasselbe. Nämlich dass diese Verpackung gemäß dem ARA-Lizenzvertrag entsorgt wird. 
  • Das „AMA-Gütesiegel“:
    Das AMA-Gütesiegel ist ein Qualitäts-Zertifikat und basiert auf dem AMA-Gütesiegelrichtlinien-Vertrag. Nähere Infos zu dem rot-weiss-roten Siegel finden Sie hier!
  • Das runde „CA“…
    ... bezieht sich speziell auf den italienischen Markt. Wie auch das...
    ..."Entsorgungs-Männchen"
  • „Gentechnik-frei hergestellt“:
    Das prominente grüne Siegel auf den SalzburgMilch Produkten versichert eine Gentechnik-freie Erzeugung. Für guten Geschmack ohne schlechtes Gefühl. Hier erfahren Sie mehr zur Gentechnik-freien SalzburgMilch.

Hier finden Sie Detailinformationen zu den verschiedenen Gütesiegeln.

Wie spielen Milchproduktion und Umwelt zusammen?

Die Milchgewinnung ist schon immer ein natürlicher Teil der Umwelt.

Durch die Beweidung der Almen durch die Kühe entsteht auch hier ein natürlicher Kreislauf: die Tiere fressen das Gras und gleichzeitig düngen sie den Boden wieder. Die Milchproduktion hat also einen positiven Effekt.

Wie hängen Milch und Almen zusammen?

Der Geschmack der Milch und die Bewirtschaftung der Almen hängen sehr stark zusammen und erfüllen eine sehr wichtige Funktion füreinander. Denn es sind zu einem großen Teil die Milchbauern, die durch ihre gewissenhafte Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung den guten Erhalt der Wiesen und Almen sichern. Die vielen Gräser und das daraus sorgsam geerntete Heu schmeckt den Kühen, von denen unsere Milch kommt, und das merkt man: Der Geschmack der SalzburgMilch ist einfach einzigartig.

Sie wollen mehr zu dem Verhältnis Bauer, Kuh, Almen und Milch wissen? Hier haben wir für Sie eine detailliertere Informationsseite, auf der Sie alles finden, was Sie suchen!

Warum trägt Milch zu einer gesunden Ernährung bei?

Das in Milch enthaltene Kalzium und die Vitamine sind für wichtig für den Menschen. Es wird empfohlen, täglich Milch oder Milchprodukte zu sich zu nehmen.


Manche Menschen sind Laktose-intolerant, aber auch diese Menschen müssen nicht auf Milchprodukte verzichten, sondern können die köstlichen SalzburgMilch Käsesorten genießen. Durch die Reifung des Käses wird nämlich auf natürlichem Weg der Milchzucker in Milchsäure umgewandelt und ist somit laktosefrei. Daher ist auch Laktose-Intoleranz kein Grund, vollkommen auf Milchprodukte zu verzichten.


Warum ist Milch gut für unseren Körper?
Milch enthält Kalzium. Das wiederum ist gut für die Knochen. Es hilft ihnen, sich zu entwickeln und zu wachsen. Damit das Kalzium besser aufgenommen wird, benötigt der Körper auch Vitamin D. Dieses kann durch Einfluss von Sonnenlicht vom Körper selbst produziert werden. Da auch Bewegung wichtig für die Knochen ist, ist unser Tipp: an einem sonnigen Tag auf den Berg zu gehen und als Erfrischung ein Glas Milch zu trinken oder ein Käsebrot zu essen.

Warum ist Milch für Kinder gesund?

Säuglinge erhalten dringend benötigte Stoffe aus der Muttermilch, und auch danach ist Milch für Kinder besonders gut – da das Kalzium ihren Knochen beim Wachsen hilft. Gerade bei Kindern, die ja quasi täglich wachsen, ist das Kalzium also besonders wichtig!
Man muss aber im Hinterkopf behalten, dass Milch sehr gehaltvoll ist und als vollwertige Nahrung und nicht als Getränk gilt.
Schon ein Glas am Tag ist daher ausreichend!

 

Mehr Informationen zu dem Thema Ernährung & Gesundheit im Zusammenhang mit Milchkonsum finden Sie in unseren FAQ.

Warum wird Milch sauer?

Der Zucker in Milch, die Lactose, kann durch Bakterien zu Milchsäure zersetzt werden. Das geht besonders gut, wenn es warm ist, weil dann die Bakterien gut wachsen. Wenn also die Milch im Kühlschrank steht, können die Bakterien keine Säure produzieren und die Milch bleibt länger frisch.

Wenn viel Säure vorhanden ist gerinnt die Milch, weil die Eiweiße protoniert werden und dadurch einige chemische Bindungen aufbrechen. Die einzelnen Bestandteile fügen sich danach wieder zu Bindungen zusammen - allerdings nicht so, wie es eigentlich vorgesehen ist, sondern völlig zufällig. Dadurch bilden sich Klumpen und die Milch wird sauer. Spätestens zu diesem Zeitpunkt gehört die Milch entsorgt.


Um die Milch weitgehend frisch und frei von unerwünschten Bakterien zu halten, empfiehlt es sich dringend, Frischmilch im Kühlschrank aufzubewahren.

Wie wird Milch haltbar gemacht?

Homogenisieren, Pasteurisieren, Hocherhitzen, Ultrahocherhitzen, Sterilisieren und Kondensieren.
 
Beim Homogenisieren wird die Milch mit hohem Druck durch eine sehr feine Düse gepresst, dadurch verteilen sich die Bestandteile der Milch gleichmäßig. D.h. Wasser und Fett (die Bestandteile der Milch) vermischen sich gut – dadurch wird die Milch verträglicher, haltbarer und geschmacklich besser. Dieses Verfahren wird meist vor dem Erhitzen der Milch gemacht.
 
Durch das  Pasteurisieren, also das kurzzeitige Erhitzen der Milch erhitzt, werden nur die hitzeempfindlichen Bakterien abgetötet, alle anderen wichtigen Bestandteile der Milch bleiben erhalten. Das Pasteurisieren macht die Milch für einige Tage haltbar, sofern sie durchgehend kühl gelagert wird.
 
Eine neuere Methode, um die Milch etwas länger haltbar zu machen und die wichtigen Nährstoffe der Milch zu erhalten, ist das besonders schonende Erhitzen der Milch auf 127 °C für maximal 1-3 Sekunden, früher als „Hocherhitzen“ bezeichnet. Dadurch bleibt die Milch in verschlossenem und gekühlten Zustand für 2-3 Wochen haltbar, nach dem Öffnen sollte sie jedoch auch innerhalb von 3-4 Tagen aufgebraucht werden.  
 
Die sogenannte H-Milch wird beim Ultrahocherhitzen für 2 bis 3 Sekunden auf fast 150° Celsius erhitzt und dann gleich wieder auf 4° Celsius abgekühlt. So werden alle lebenden Keime abgetötet und die Milch haltbar gemacht. Jedoch verliert die Milch dabei auch wertvolle Vitamine und Nährstoffe.
 
Dauerhaft haltbar gemacht wird die Milch mit der Sterilisierung: Hier wird die Milch für ca. 15 Minuten (für manche Konserven sogar bis zu 1 Stunde) auf 135° Celsius erhitzt. In diesem Verfahren werden alle Mikroorganismen der Milch abgetötet. Die Haltbarkeit geht aber leider auf Kosten der Vitamine, des Geschmacks und der biologischen Wichtigkeit der Milcheiweiße.
 
Beim Kondensieren wird der Milch, meist durch Zugabe von Zucker, bis zu 70% ihres Wassers entzogen. Die Milch wird also eingedickt und enthält so einen hohen Teil an Milchtrockenmasse, man spricht von Kondensmilch. Wenn das Wasser fast vollständig entzogen wird, entsteht übrigens Milchpulver!

Warum wird Milch haltbar gemacht?

Haltbare Milch ist die beste Wahl, wenn jemand nicht oft Milch trinkt sondern sie nur ab und zu für den Kaffee, etc. braucht oder aber Reserven zu Hause haben möchte, die lange halten und nicht im Kühlschrank gelagert werden müssen.
 
Darüber hinaus wird haltbare Milch z.B. zur Herstellung von verschiedenen Convenience-Produkten benötigt oder für Konserven, in denen nur Milchpulver enthalten ist.

Was ist der Unterschied zwischen normaler und haltbarer Milch?

In den meisten Fällen ist es so, dass normale Milch mehr Nährstoffe, Vitamine und hochwertigere Eiweiße enthält. Haltbare Milch wurde ja erhitzt, um sie haltbar zu machen – in diesem Prozess sterben Mikroorganismen ab – dadurch gehen auch einige Nährstoffe verloren!

 

Haltbare Milch wiederrum ist natürlich länger haltbar, und somit ideal für „Gelegenheitstrinker“ geeignet!

Woraus ergibt sich das Ablaufdatum?

Die Haltbarkeit der Milch setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen (z.B. Fettgehalt) und kann durch Erhitzen verlängert werden.

 

Das Ablaufdatum auf den Packungen ist ein "mindestens haltbar bis"-Datum, das heißt, dass unter Einhaltung der Kühlkette dieses Datum garantiert wird, die Milch aber auch drüber hinaus noch vollkommen in Ordnung sein kann.

 

Hier eine kleine Tabelle zur Übersicht:

Milchart

Haltbarkeit

Rohmilch „Milch ab Hof“

Gekühlt 2 bis 3 Tage

Pasteurisierte Milch

Gekühlt und ungeöffnet bis 8 Tage Gekühlt und geöffnet 2 bis 4 Tage

Länger haltbare Frischmilch (ESL-Milch)

Gekühlt und ungeöffnet etwa 3 bis 4 Wochen gekühlt und geöffnet circa 2 bis 4 Tage

H-Milch

ungekühlt und ungeöffnet mindestens 6 bis 8 Wochen

Was ist Heumilch?
„Heumilch“ – den Begriff kennt man ja! Aber was steckt dahinter?

 

Heumilch-Kühe erhalten eine besondere Ernährung: Im Sommer treiben die Bauern sie auf die Weiden und Almen.
Und während „normale“ Kühe im Winter auch mit Silofutter gefüttert werden, bekommen diese Heumilch-Kühe auch im Winter getrocknete Almgräser und Heu.


Die Qualität der Milch und der Milchprodukte wird durch das gute Futter maßgeblich beeinflusst, weshalb Heumilch einen doppelt so hohen Wert an Omega 3-Fettsäuren aufweist.

Genauere Informationen zu Heumilch finden Sie hier.

Welche Arten von Milch gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Zuerst wird unterschieden zwischen der klassischen, normalen (Silo) Milch, Heumilch und Bio-Milch. Hier ist vor allem das Futter der Tiere, von denen die Milch kommt, entscheidend.


Weiters unterscheidet man Rohmilch, Vorzugsmilch, Vollmilch und Fettarme Milch.


Rohmilch ist die Milch die direkt aus dem Euter der Kuh kommt – sie ist völlig unbehandelt und hat einen besonders hohen Fettgehalt, da sie ja eben gar nicht behandelt ist.


Vorzugsmilch unterscheidet sich nur dadurch von Rohmilch, dass sie gefiltert und verpackt ist. Vorzugsmilch darf im Prozess der Herstellung nicht erhitzt (pasteurisiert, homogenisiert etc.) werden - dadurch behält sie alle ihre Nährstoffe, Vitamine und ihren natürlichen Fettgehalt. Rohmilch und Vorzugsmilch sind beide nicht lang haltbar und am besten innerhalb von 96 Stunden zu verzehren!


Vollmilch enthält einen Fettanteil von 3,5% - im Herstellungsprozess wird sie pasteurisiert und homogenisiert, wodurch sie einerseits haltbarer und andererseits feiner im Geschmack wird.


Fettarme Milch enthält nur 1,5% Fett. Auch sie ist pasteurisiert und homogenisiert wie die Vollmilch, aber eben mit weniger Fett versehen. Sowohl die Vollmilch als auch ihr fettarmen Kollege enthalten wichtige Vitamine und Nährstoffe, die bei den letzten beiden Sorten etwas verloren gehen.


Der Magermilch wird im Herstellungprozess das komplette Fett entzogen, dh. sie enthält weniger als 0,1 % Fett, wird aber ebenfalls homogenisiert und pasteurisiert.

 

Die Haltbarkeit der Milch hängt von der weiteren Erhitzung ab, wobei zwischen ESL-Milch (Extended Shelf Life) und UHT-Milch unterschieden wird.