Salzburger Kekserl

erstellt am 05.12.2015
Salzburger Kekserl

Auch wenn man Lebkuchen und Spekulatius schon fast das ganze Jahr in den Supermärkten findet, so beginnt die eigene „Produktion“ doch meist um einiges später. Jetzt ist es soweit und überall werden herrliche kleine Köstlichkeiten gebacken. Wir haben einmal versucht herauszufinden, ob es neben Ausseer Lebkuchen und Linzer Keksen auch typisch Salzburger Weihnachtsgebäck gibt. Es war nicht ganz einfach, aber wir sind fündig geworden und möchten euch hier unsere Lieblingskekserl vorstellen:


Ischler Krapferl
Salzurger Lebkuchen

Kletzenbrot

 

Sie sind zwar noch nicht wirklich aus Salzburg, finden ihre Heimat aber vor den Toren der Mozartstadt : die Ischler Krapferl. Die kleinen köstlichen Kekse sind nicht die größte Herausforderung beim Backen, aber  ihnen zu widerstehen stellt eine wirkliche Herausforderung dar.

 

 

 

Ischler Krapferl

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Salzburger Kekserl

Zutaten

 

220         g             Butter

1             Stk         Ei

300         g             Mehl

1             Prise      Salz

120         g             Staubzucker

1             Pk           Vanillezucker

1             TL           Zitronenschale, gerieben

 

Zutaten für die Creme

 

80           g             Butter

200         g             Kuvertüre, dunkel

40           g             Mandeln, gemahlen

2             TL           Orangenschale, gerieben

80           g             Staubzucker

 

200         g             Schokoglasur z. Überziehen

 

Los geht’s damit, dass wir das Mehl in eine Schüssel sieben, die Butter in Stücke schneiden und darauf geben. Die restlichen Zutaten werden beigefügt und alles wird zu einem Mürbteig verarbeitet. Nun wickeln wir den Teig in eine Folie und geben ihn danach eine Stunde in den Kühlschrank.

 

Währenddessen heizen wir den Backofen auf 170 Grad vor und legen ein Backbleck mit Backpapier aus.

Wir bestäuben unsere Arbeitsfläche mit Mehl und rollen den Teig dünn darauf aus. Aus der Teigplatte stechen wir runde Kekse aus und legen diese auf das Backpapier. Jetzt kommen die Kekse auf mittlerer Schiene in den Ofen und backen dann ca. 12 Minuten.

Für die Füllung rühren wir Butter mit Zucker schaumig, dann kommt die 0rangenschale hinzu und danach rühren wir die flüssige Kuvertüre unter. Zum Schluss werden die geriebenen Mandeln untergearbeitet.

Auf die Hälfte der Kekse streichen wir die Creme und decken sie mit einem 2. Keks ab. Zu guter Letzt schmelzen wir die Schokoladenglasur und überziehen damit die Kekse und stellen sie kalt. Wer möchte, kann die Ischler Krapferl mit Gold- und Silberperlen verzieren.

 

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Um auch wirklich ein Salzburger Original zu finden, haben uns die besten Rezepte aus dem ORF Salzburg-Kekserlwettbewerb  angesehen und das Siegerrezept 2012 gefunden:


Salzburger Blechlebkuchen

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Salzburger Kekserl
© ORF Fernsehgarten,

 

Zutaten (für ein Blech):

 

200 g Blockschokolade

6 Eier

100 g Haselnüsse od. Mandeln od. Walnüsse

250 g Butter

15 g Lebkuchengewürz

200 g Zucker

 

Glasur

100 g Zartbitterschokolade

20 g Butter

 

Blockschokolade und Nüsse zerkleinern. Butter mit Zucker schaumig rühren, ganze Eier nach und nach hinzufügen. Schokolade, Nüsse und Lebkuchengewürz hinzufügen und das Mehl unterheben.

 

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes kleines Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei ca. 160° bei Ober- und Unterhitze 30 Minuten backen.

 

Zubereitung Schokoladenglasur

Schokolade zerkleinern und mit Butter ungefähr fünf Minuten auf 60° erwärmen (Wasserbad). Guss auf dem leicht erkalteten Lebkuchen verteilen, in Rechtecke schneiden und mit Mandelstiften belegen.

 

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Für alle, die es nicht ganz so süß mögen, ist vielleicht unser nächstes Rezept genau das richtige:


Das Kletzenbrot

Schmeckt natürlich besonders gut mit SalzburgMilch Teebutter.

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Salzburger Kekserl
 

Zutaten (für 2 oder 3 Laibe):

 

Für den Roggenteig:

850 g Roggenmehl

10 g Salz

2 Päckchen Trockengerm

ca. 650 ml Liter lauwarmes Wasser

 

Für die Fülle:

750 g Rosinen

150 g Kletzen

100 g ganze Haselnüsse

5 g gemahlene Nelken

10 g gemahlener Zimt

50 ml Rum

¼  Liter Wasser

 

Die Zubereitung:

 

Zuerst bereitet man den Brotteig vor, indem man  Mehl, Salz und Germ mit dem lauwarmen Wasser rund 10 Minuten in der Rührmaschine zu einem geschmeidigen Teig verrührt. Wer keine hat, kann den Teig auch mit den Händen kneten, was jedoch nicht gerade ein Vergnügen ist. Danach den Teig mit Mehl bestäuben, mit einem Tuch abdecken und zwei Stunden an einem warmen Ort gehen lassen,. Zwischendurch wieder mit der Hand niederschlagen, damit der Teig gleichmäßig wird.

Während der Teig abgedeckt ist, wird die Fülle vorbereitet. Rosinen, Nüsse, Kletzen (am besten kleingeschnitten oder backfertig kaufen), Nelken- und Zimtpulver mit Rum und Wasser einweichen. Auch diese Mischung zwei Stunden stehen lassen und ab und zu umrühren, damit sich die gedörrten Früchte mit dem Wasser und dem Rum gleichmässig vollsaugen können.

 

Der gut aufgegangene Brotteig wird anschließend geviertelt und  von jedem Viertel wird ein Teil auf einer bemehlten Unterlage für das Bladl ausgerollt und beiseite gelegt. Das „Bladl“ ist die Brotrinde, damit die Rosinen nicht anbrennen

 

In einen weiteren Teil des Teiges drückt man  zwei Hände voll von der gut durchzogenen Fruchtfülle und knetet diesen gut durch. Den mit der Fülle gemischten Teig formt man zu einem Laib. Sollte zu wenig Frucht in der Fülle sein, noch etwas dazugeben und den Teig wieder zu einem Laib formen. Das ganze wiederholt man mit den übrigen Teigteilen.

 

In der Zwischenzeit das Backrohr auf 150 Grad vorheizen. Die Laibe werden auf die beiseite gelegten Bladln platziert und darin eingeschlagen. Das Bladl gut festdrücken – die Unterseite des Weckens muss nicht vollständig bedeckt sein, jedoch ist es einfacher, das Bladl auf der Oberseite zusammen zu schlagen. Das Kletzenbrot auf einmit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Vor dem Backen mit Wasser gut bestreichen und mit einer Gabel einstechen, damit die Rinde nicht einreisst. Nach rund einer Stunde bei 150 Grad nimmt man das Kletzenbrot aus dem Ofen und klopft darauf. Klingt es hohl ist es fertig.

 

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Mit all den Leckereien kann man gemütliche und entspannte Adventsabende zu Hause verbringen, die „stade Zeit“ genießen und das hektische Treiben rund um Weihnachtseinkäufe ein bisschen in den Hintergrund drängen.

 


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