Mehlspeisen in Salzburg – zu Gast beim Hohlwegwirt

erstellt am 01.09.2015
Mehlspeisen in Salzburg – zu Gast beim Hohlwegwirt

Wer ein österreichisches Restaurant im „Sunflower State“ Kansas aufgebaut hat und in Griechenland bei der Gemüseernte dabei war, der weiß, was ihn im Salzburger Land hält. Im Fall von Ernst Kronreif ist es nicht nur die Landschaft, vor allem die Österreichische Küche hat ihren Beitrag dazu geleistet.

 

Ernst Kronreif führt nun bereits in fünfter Generation den Hohlwegwirt vor den Toren Salzburgs in Hallein-Taxham. „Wirt aus Überzeugung“ steht auf seiner Kochjacke und das merkt man ihm an. Während der Festspielzeit bekocht er die Festspielgäste vor und nach den Aufführungen. Da kann es schon mal etwas später werden, bis der letzte Gast in der gemütlichen Gaststube ankommt.

 

Wo früher die Postkutschen hielten, hat sich der Sohn des KTM-Gründers Ernst Kronreif einen gepflegten Garten angelegt, der zum Verweilen einlädt.

Hier begrüßt er regelmäßig Gäste aus der ganzen Welt und die genießen Mehlspeisen und zum Kaffee gerne die gute Salzburger Milch.

Regionalität wird bei ihm generell großgeschrieben, das merkt man gleich, wenn man einen Blick auf die Karte wirft.

 

Von Ida Kronreifs Butternockerln bis zu den Heidelbeerdatscherl liest sich die Karte wie eine Schatzkarte der Salzburger Küche.  

Mehlspeisen in Salzburg – zu Gast beim Hohlwegwirt

 

Geht es um die Mehlspeisen, so könne kein anderes Land eine ähnlich große Vielfalt – ganz gleich ob warm oder kalt – aufweisen wie Österreich, meint Ernst Kronreif.

Besonders die saisonale Abwechslung, die man hier findet, ist etwas Einzigartiges. Die heimischen Marillen oder Heidelbeeren bieten eine super Grundlage, um im Sommer leckere Marillenknödel  oder Heidelbeerdatscherl zu machen.

Im Herbst, wenn die Äpfel frisch sind, kommt der Apfelstrudel auf den Tisch. So bleiben für die kalte Jahreszeit noch genug andere Rezepte übrig und für Abwechslung ist immer gesorgt.

 

Nach einem Blick hinter die Kulissen des Hohlwegwirts und in seine Küche bekommen wir noch zwei ganz besondere Rezepte und eine hausgemachte Marmelade zugesteckt.

Marillenknödel in Butterbrösel und Joghurtnockerl auf Rhabarberröster.
Da weiß man gar nicht, was als erstes zu Hause ausprobiert werden soll.
Wir würden sagen: Auf jeden Fall beides.

Mehlspeisen in Salzburg – zu Gast beim Hohlwegwirt
 

 

Wir danken Herrn Kronreif für seine Gastfreundschaft und kommen sicher bald wieder.

 

 

Marillenknödel in Butterbrösel

 

Zutaten:

 

1 ganzes Ei

1 Eidotter

150g glattes Mehl

400g SalzburgMilch Topfen 20%

60g SalzburgMilch Butter

½ Zitronenschale gerieben

Feine Brösel

Butter

Zimt

Feiner Kristallzucker

 

Butter schaumig rühren, das ganze Ei, den Eidotter, eine Prise Salz und geriebene Zitronenschale unterrühren. Mehl und Topfen dazugeben und zu einem glatten Teig kneten.

Dann den Teig ca. 5 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

Reife Marillen, wenn möglich aus der Wachau, entkernen, mit einem Stück Würfelzucker füllen und mit dem Teig umhüllen.

Die Knödel in leicht kochendem, leicht gesalzenem Wasser ca. 10 – 15 Minuten ziehen lassen. Wie lange hängt von der Reife der Marillen ab. Aus dem Wasser heben, in Butterbrösel wälzen und mit einem Minzeblatt anrichten.

 

Das Rezept können Sie hier ausdrucken.

 

 

 

Jogurtnockerl mit Rhabarberröster und Jogurtmousse

 

Zutaten:

 

250g SalzburgMilch Naturjoghurt

1/2l SalzburgMilch Schlagobers

Zitronenschale gerieben

Zitronensaft

Zitronenmelisse

4 Blatt Gelatine

1cl Rum

Staubzucker

Rhabarberröster

 

Blattgelatine einweichen. Joghurt, Zucker, Zitronensaft und geriebene Zitronenschale vermischen. Obers (Süßrahm) schlagen. Gelatine ausdrücken und im Ruhm leicht erhitzen, damit diese flüssig wird. Mit der Joghurtcreme vermischen, geschlagenes Obers unterheben, in eine Schüssel füllen und im Kühlschrank ca. 3 Stunden kaltstellen.

Mit heißem Suppenlöffel Nockerl ausstechen, auf Rhabarberröster anrichten und mit Zitronenmelisse dekorieren.

 


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Kommentare

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Hallein-Taxach, ansonsten großartiges Essen mit sehr guter Preis/Leistung. Nicht nur die Mehlspeisen sind lecker, auch alle Hauptspeisen sind sehr köstlich. Sehr empfehlenswert!
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Author anonymous, erstellt am 02.09.2015