Käse - Qualität, Lagerung, Genuss

erstellt am 25.02.2015
Käse - Qualität, Lagerung, Genuss

Lust auf Käse? Gut so! Der Österreicher genießt pro Jahr und Kopf rund 20 Kilo dieser Delikatesse. Einen wichtigen Anteil daran haben vor allem die große heimische Vielfalt und die hohe Qualität der hierzulande produzierten Käsesorten. Wie jedes andere Lebensmittel will Käse aber richtig "behandelt" werden - das betrifft sowohl den Kauf und die Lagerung, aber auch die Zubereitung. 

Wir haben anbei ein paar Tipps zusammengetragen.

Achten Sie vor allem ... 

 

... auf die Kennzeichnung:

  • Das rote AMA-Gütesiegel kennzeichnet Produkte, die konventionell erzeugt wurden, deren Herkunft nachvollziehbar ist und die überdurchschnittliche Qualitätskriterien erfüllen.


NICHT österreichische Käsesiegel bzw. -bezeichnungen:

  • AOC (Appellation d’origine controlée) ist die älteste Herkunftsbezeichnung in Frankreich. Der Käse muss folgende Kriterien erfüllen: Der geographische Ursprung, die Herstellungsbedingungen sowie die typischen Merkmale eines Käses (Größe, Konsistenz, Mindestfettgehalt, Gestalt der Rinde und das Aroma) sind genau festgelegt.
  • DOP (Denominazione d’Origine Protetta) ist das Gütesiegel Italiens
  • D.O. (Denominació d’Origen) ist das Gütesiegel Spaniens
  • g.U. (geschützte Ursprungsbezeichnung), g.g.A. (geschützte geographische Angabe), g.t.S. (garantiert traditionelle Spezialität)

    Käse - Qualität, Lagerung, Genuss


    (Mehr Infos zu den unterschiedlichsten Gütezeichen: http://www.lebensmittel-guetezeichen.at/startseite.html)


... auf die richtige Lagerung:

  • Am besten bewahrt man Käse im Gemüsefach des Kühlschranks auf. Dort ist die Temperatur ideal - um die 5 Grad Celsius. 
  • Wichtig ist aber auch: Käse wird nie so kalt gegessen, wie man ihn lagert.
    Beim Verzehr sollte er idealerweise Zimmertemperatur besitzen.
  • Zu kalte oder warme Temperaturen schaden dem Reifeprozess. Kälte stoppt die Reifung und Hitze bewirkt eine zu schnelle Reifung. Deswegen sollte Käse auch nicht eingefroren werden.
     

... auf die richtige Präsentation:

  • Käseglocken eignen sich zur Präsentation - sie sorgen auch dafür, dass sich das Aroma ideal entfalten kann. Zur Lagerung von Käsen sind sie aber nicht geeignet.

 

... auf die richtige Verarbeitung:

  • Große Stücke Käse sollten nicht auf dem selben Brett geschnitten werden, auf dem man zuvor Brot geschnitten hat. Der Hefepilz des Brotes kann dem Käse schaden.
  • Spezielle Käsemesser haben eine scharfe Klinge und eignen sich besonders gut zum Schneiden von Hartkäsen.
  • Weichkäse schneidet man am besten mit einem Weichkäsemesser (mit Löchern in der Klinge), Frischkäse mit einer Käselyra. 
  • Schneidet man unterschiedlichste Käsesorten nacheinander, so sollte man nicht das selbe Messer verwenden. Dadurch können sich Aromen übertragen und den ursprünglichen Geschmack verfremden. 


Mehr Wissenswertes zum Thema Käse und Milchprodukte finden Sie ins unserem FAQ.


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