Interview mit Geschäftsführer Christian Leeb

erstellt am 20.08.2015
Interview mit Geschäftsführer Christian Leeb

Hallo Herr Leeb, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Um zu Beginn des Interviews gleich persönlich zu werden: Hand auf’s Herz: Was können Sie besonders gut kochen? Welche Mehlspeise gelingt Ihnen (kann auch unter Anleitung sein)?


CL: Hallo. Da kann ich leicht ehrlich sein – zum Kochen fehlt mir die Zeit – dafür ist meine Frau eine umso exzellentere Köchin und sie macht es gerne, das schmeckt man! Daher gehe ich als Koch zu Hause nicht wirklich ab. Was die Mehlspeisen betrifft, hat das „Ruder“ aber mittlerweile unsere älteste Tochter übernommen – da werden Muffins, Strudel und andere Mehlspeisen bereits mit Leidenschaft gemacht und viel Neues experimentiert! Da reicht es, wenn ich in der Familie für die beste Bananenmilch zuständig bin :-) !!

 

Auch wenn die Zeit zum Kochen fehlt, für einen Kaffee und Kuchen ist doch immer einmal Zeit. Wo würden Sie mit uns im SalzburgerLand auf einen Kaffee und Kuchen hingehen? Was würden Sie bestellen?


CL: Grundsätzlich haben wir speziell hier in Salzburg das Glück, dass man überall ausgezeichnete Küche vorfindet – und damit verbunden auch fast überall ganz tolle Nachspeisen bekommt.

Caffé Latte im Carpe Diem in der Getreidegasse oder im „Didilicious“ von Didi Maier im Europark – wirklich ein Genuss.Topfenstrudel gibt es wohl den besten beim Gmachl in Bergheim und die Topfenknödel von Johanna Maier in Filzmoos sind nach wie vor unerreicht!

 

Von Salzburg bis Filzmoos für einen Topfenstrudel? Dann muss es wirklich ein guter Strudel sein. Wenn wir schon beim Thema Salzburger Land sind. Welchen Einfluss hat die intakte Natur der Salzburger Gaue auf die Qualität der SalzburgMilch Produkte?

 

CL: Einen sehr, sehr großen. Das Zusammenspiel aus Almwirtschaft, Weidehaltung aber auch überall bestes Quellwasser und saftige Wiesen, verbunden mit einem großen Anteil an natürlicher Fütterung geben am Ende eine besonders gute Milch, wo viele sagen, die schmeckt ja noch so „wie damals“.

Interview mit Geschäftsführer Christian Leeb
 

 

Gerade für Naturprodukte ist das eine der größten Auszeichnungen die es gibt, wenn etwas „wie damals“ schmeckt. Aber wenn die Milch wie früher schmeckt, was macht dann für Sie die SalzburgMilch besonders oder unterscheidet sie von anderen Molkereien?

 

CL: Viele Dinge: Über 80% unserer Milch ist bereits auf natürliche Weise Bergbauernmilch, das heißt, von besonderer Qualität, da die Kühe noch auf der Weide bzw. auf der Alm sind und beste Gräser und Kräuter fressen. Zusätzlich ist die SalzburgMilch auch noch DIE Spezialitäten-Molkerei in Österreich mit einem Spezialmilch-Anteil an hochwertigen Milchsorten (Heumilch, Biomilch, Bio-Heumilch, Goldstandard Milch, etc…) von über 50%. Last but not Least haben wir motivierte und top-ausgebildete Mitarbeiter, die seit vielen Jahren einen hervorragenden Job machen, um dem Konsumenten nur beste Qualität bieten zu können.

 

Sie sind Ehrenbotschafter der Österreichischen Mehlspeiskultur, welche das Ziel hat, die Österreichische Mehlspeise zum immateriellen Kulturerbe der Unesco anerkennen zu lassen. Warum sind Sie dafür prädestiniert?

 

CL: Weil ich Geschäftsführer einer Molkerei bin, die Tag für Tag die notwendigen Basiszutaten wie Milch, Schlagobers und Topfen liefert – und dies in einer der besten Qualitäten in ganz Europa! Außerdem kann ich seit jeher nur schwer auf eine gute Mehlspeise verzichten.

  

Wie würden Sie die Österreichische Mehlspeiskultur in der Europäischen Koch- und Essenstradition im Vergleich zur haute cuisine in Frankreich und der Mittelmeer Küche positionieren (beides ist schon Weltkulturerbe)?

 

CL: Ganz ehrlich – dann müsste unsere Mehlspeiskultur eigentlich schon sehr sehr lange diesen Status haben. Ich hatte das Glück, weltweit viel unterwegs zu sein – damit auch verschiedenste Küchen genießen zu dürfen – aber Essen ist wohl nirgends besser als in Österreich und im speziellen die vielen Mehlspeisen, die es bei uns gibt. Das bestätigen mir auch immer wieder Geschäftspartner und Freunde aus der ganzen Welt!

 

Vielen Dank für das Gespräch Herr Leeb.


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