Internationale Weihnachtsrezepte

erstellt am 18.12.2015
Internationale Weihnachtsrezepte

Nahezu in jedem Land gibt es zu Weihnachten eine eigene Spezialität. Wir haben uns in Italien, Schweden und Russland rausgesucht, um Panettone, schwedische Pepparkakor und russischen Prjaniki probieren zu können.

 

Macht man sich auf den Weg Richtung Adria und Rom, so findet man den Ursprung des Weihnachtskuchens, der es auch schon in die heimischen Supermärkte geschafft hat. Der Panettone ist eine ursprünglich Mailänder Kuchenspezialität, die sich nach traditioneller Rezeptur gegorene Trockenfrüchte und einen nicht fertiggebackenen Teig auszeichnet.

Bis heute hat sich das Rezept leicht verändert und der Panettone erfreut sich immer größerer Beliebtheit, was sicher auch daran liegt, dass es ihn fertiggebacken zu kaufen gibt. Wer sich aber selbst ans Backen machen möchte, für den haben wir das passende Rezept.

 

Panettone:

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Zutaten:

 

Zum Vorbereiten am Tag vorher:

200 g     Rosinen

3 EL        Rum

 

Beides gut vermengen und über Nacht gut verschlossen ziehen lassen, damit die Rosinen den Geschmack gut annehmen.

 

Für den Germteig:

 

450 g     Mehl

1 Pck.    Germ

200 ml   lauwarme Milch

1 Pck.    Vanillin Zucker

Die abgeriebene Schale von einer halben Zitrone

120 g     SalzburgMilch Teebutter

100 g     gesiebter Staubzucker

6             Dotter (Größe M)

2 Tl         Rum

Die vorbereitete Fruchtmischung

 

Zubereitung:

 

Wir sieben das Mehl in eine Rührschüssel und vermischen den Germ gut damit. Die restlichen Zutaten geben wir nach und nach hinzu und mit den Knethacken am Handmixer wird der Teig verknetet. Ist es eine gleichmäßige Masse, decken wir den Teig zu und lassen ihn an einem warmen Ort so lange gehen, bis er doppelt so hoch ist.

Wenn es soweit ist, stoßen wir den Teig zusammen (flachdrücken und von links und rechts einschlagen). Jetzt lassen wir den Teig nochmal ca- 25 min gehen.

Die eingelegten Rosinen hinzugeben und in den Teig einkneten und daraus eine Kugel formen.

 

Diese legen wir auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Für die typische Form des Panettone legen wir einen eingefetteten Springformrand (Ø 15 – 20 cm). Bevor er für ca. 50 min in den 170 °C vorheizten Ofen kommt, lassen wir den Teig noch einmal ca. 20 min gehen.

 

Den warmen Panettone noch mit Staubzucker bestreuen und die italienische Weihnachtsspezialität ist servierfertig.

 

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Internationale Weihnachtsrezepte

Aus dem Süden begeben wir uns in den Norden Europas in die Heimat von Pippi Langstrumpf und Nils Holgersson.  Pepparkakor oder besser bekannt auch als Pfefferkuchen haben in Schweden eine lange Tradition und das nicht nur in Möbelhäusern. Sie sind super einfach zu machen, brauchen dann aber eine Nacht Ruhezeit.


Pepparkakor:

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Zutaten:

 

255 g     Zucker

100 ml   Wasser

50 ml     Sirup, ersatzweise Honig

1/2 EL    Zimt, gemahlen

1/2 EL    Kardamom, gemahlen

1/2 EL    Ingwer, gemahlen

1/2 TL    Nelke(n), gemahlen

200 g     SalzburgMilch Teebutter

2 TL        Natron

600 g     Mehl (Weizenmehl)

 evtl.      Cognac

 

Zu Beginn wird Wasser mit Zucker und den Gewürzen aufkocht und anschließend lassen wir es leicht abkühlen und geben nach und nach das Fett hinzu. Wenn die Pfefferkuchen nicht für Kinder sind, können noch 2 EL Cognac dazugegeben werden. Wir verrühren das Ganze kräftig.  In einer extra Schüssel mischen wir das Weizenmehl mit dem Natron und  geben es danach zur Zuckermasse. Schnell zu einem glatten Teig verarbeiten und zugedeckt bis zum nächsten Tag kalt stellen.

 

Jetzt dürfen das Nudelholz und die Stechförmchen rausgeholt werden. Nachdem der Teig flach ausgerollt worden ist, stechen wir nach Belieben aus. Die Sterne, Figuren & Formen kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und werden bei 200°C auf mittlerer Schiene 5-10 Minuten gebacken.

 

Die fertig gebackenen Pfefferkuchen können noch nach Lust und Laune verziert werden, bevor sie gegessen werden. Sie eignen sich übrigens ideal, um sie in Punsch, Glühwein oder Tee zu tunken.

 

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Wir bleiben im Norden, machen uns aber auf den Weg dorthin, wo Väterchen Frost zu Hause ist. Aus Russland kommen nämlich köstliche Topfenkekserl, die Prjaniki, die bei uns noch nicht sehr bekannt sind. Ein echter Geheimtipp  wenn die Zeit drängt, denn sie sind, abgesehen von der Ruhezeit, im Handumdrehen gemacht.

 

  

Internationale Weihnachtsrezepte


Prjaniki:

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Zutaten

 

500 g     SalzburgMilch Topfen

500 g     Zucker

16 EL     Öl (Sonnenblumen-)

12 EL     SalzburgMilch, 3,5% Fett

900 g     Mehl

3 Pck.    Backpulver

3           Eigelb

1 kl.Flasche (Zitronenback-) Aroma

2 Pck.    Vanillezucker

 

Für den Guss

 

3           Eiweiß

375 g     Staubzucker

 

 

Wir vermischen einfach alle Zutaten in einer Schüssel mit dem Handmixer zu einem gleichmäßigen Teig. Diesen lassen wir zwei Stunden ruhen. Jetzt formen wir kleine Kügelchen und breiten diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech aus. Etwas aufpassen, da die Kügelchen im Ofen noch etwas aufgehen. Im vorgeheiztem Backofen werden sie bei bei 180°C ca. 20 min gebacken, bis sie goldgelb werden. Auf einem Rost lassen wir sie noch abkühlen, bevor sie mit Zuckerguss bestrichen werden.

 

Dazu das Eiweiß und den Staubzucker gut vermischen und mit einem Pinsel auf die Plätzchen/ Kekserl oder Kügelchen (je nach Sprachgebrauch ;-) ) streichen. Gut trocknen und dann schmecken lassen.

 

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Wir könnten wahrscheinlich um den ganzen Globus reisen, um köstliche Keskerlrezepte zu finden. Das ist aber gar nicht nötig, denn die österreichischen Kekserl sind sowieso die besten. In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern frohe, besinnliche und genussvolle Weihnachten. 


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